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    • Tumblr-User im Blickpunkt: Dennis von Tief in Marcellos Schuld
Das kleine Plattenlabel Tief in Marcellos Schuld wurde 2008 von Dennis (schwarze Katze) und Nikolas (weiße Katze) gegründet. Wir haben Dennis ein paar Fragen gestellt, um zu erfahren, wie so ein kleines DIY-Label funktioniert.
Wie ist die musikalische Ausrichtung eures Labels, und was steckt eigentlich hinter dem Namen?
Der Name ist eigentlich „nur“ ein Zitat, die Geschichte dahinter ist aber sehr amüsant. Allerdings wird die nur live von Angesicht zu Angesicht weitergegeben, da die Erzählung der Geschichte umfangreiche Gestik benötigt.

Die musikalische Ausrichtung ist schon in erster Linie „Gitarrenmusik“, das meiste zwischen den Richtungen Screamo / Hardcore, so wie die ersten Bands RHA. oder ALWAYS WANTED WAR, und Emo / Punk, wie STARRY, OLDE PINE oder 52 HERTZ. Ab und zu sind auch Singer-Songwriter-Geschichten dazwischen wie z. B. HENRI PARKER oder SHORT STORY SPORTS.
Bringt so ein kleines Label eigentlich Geld ein, oder ist es ein reines Hobby? Was machst du abgesehen vom Label? Wie kommt es eigentlich, dass gerade solche kleinen Labels, wo wenig Kapital hinter steckt, oft aufwändig verpackte und sehr liebevoll aufgemachte Produkte herausbringen?
Geld bringt es in unserem Fall so gut wie gar nicht. Es kostet eigentlich nur, also ist es für uns auf jeden Fall nur ein Hobby. „Fürs Tennisspielen würde uns ja auch keiner bezahlen“, wie ich gerne sage. Und eben genau weil es ein Hobby ist, finde ich, sollte es auch so liebevoll und schön wie möglich gemacht werden. Das ist ja auch eine Wertschätzung der Musik gegenüber, da muss in meinen Augen einfach das Gesamtpaket stimmen. In einem Review zu diversen TIMS-Releases stand einmal „Dieser Marcello macht bestimmt was mit Medien“ – und das stimmt so wohl auch.
Ihr habt auch Tapes im Repertoire. Dass sich Vinyl (wieder/immer noch) großer Beliebtheit erfreut, ist ja bekannt. Was spricht aber dafür, heutzutage noch Tapes herauszubringen?
Die Vinylproduktion ist ja doch sehr kostspielig, und Tapes sind in meinen Augen und Ohren auch ein interessantes Medium. Man kann schöne Sachen machen, und das zum kleinen Preis und bei wirklich kleinen Auflagen. Und einer der Hauptgründe ist natürlich, dass ich die Sachen dann unterwegs im Walkman hören kann.
Wie kommen neue Bands in der Regel zu euch? Lernt man sich auf Konzerten kennen, oder läuft es eher über eingeschickte Demos? 
Bei Marcello läuft es auf jeden Fall in erster Linie über Freundschaft, oder wenn ich mich dabei erwische, dass ich tagelang nur zwei Songs von einer Band auf repeat höre, dann frag ich auch mal vorsichtig nach, ob wir nicht irgendein Release draus machen wollen.
Über eine Anfrage bzw. zugeschicktes Demo kam erst eine einzige Platte zustande, und das habe ich auch nicht bereut, das war die „Crush on you“-LP von TIGER MAGIC. Hammerband und supernette Leute.
Von den eigenen Releases abgesehen, was waren deine musikalischen Highlights des Jahres 2013?
Das waren auf jeden Fall die aktuelle TIGERSCOUT-EP „Where and always will be“ und die Show der Band in Baltimore – eine der besten Liveshows, die ich bisher gesehen habe.
Und ein weiteres persönliches Highlight war die „Omega IQ“-LP von SHUTCOMBO. Es gab 2013 natürlich noch diverse geile Platten, aber wenn ich es runterbrechen muss, dann waren es diese beiden für mich.
Foto: Dennis
Tipp von uns: Dieser Sampler, den ihr auch als Tape kaufen könnt, bietet euch einen guten Überblick über das Repertoire von Tief in Marcellos Schuld.

      Tumblr-User im Blickpunkt: Dennis von Tief in Marcellos Schuld

      Das kleine Plattenlabel Tief in Marcellos Schuld wurde 2008 von Dennis (schwarze Katze) und Nikolas (weiße Katze) gegründet. Wir haben Dennis ein paar Fragen gestellt, um zu erfahren, wie so ein kleines DIY-Label funktioniert.

      Wie ist die musikalische Ausrichtung eures Labels, und was steckt eigentlich hinter dem Namen?

      Der Name ist eigentlich „nur“ ein Zitat, die Geschichte dahinter ist aber sehr amüsant. Allerdings wird die nur live von Angesicht zu Angesicht weitergegeben, da die Erzählung der Geschichte umfangreiche Gestik benötigt.

      Die musikalische Ausrichtung ist schon in erster Linie „Gitarrenmusik“, das meiste zwischen den Richtungen Screamo / Hardcore, so wie die ersten Bands RHA. oder ALWAYS WANTED WAR, und Emo / Punk, wie STARRY, OLDE PINE oder 52 HERTZ. Ab und zu sind auch Singer-Songwriter-Geschichten dazwischen wie z. B. HENRI PARKER oder SHORT STORY SPORTS.

      Bringt so ein kleines Label eigentlich Geld ein, oder ist es ein reines Hobby? Was machst du abgesehen vom Label? Wie kommt es eigentlich, dass gerade solche kleinen Labels, wo wenig Kapital hinter steckt, oft aufwändig verpackte und sehr liebevoll aufgemachte Produkte herausbringen?

      Geld bringt es in unserem Fall so gut wie gar nicht. Es kostet eigentlich nur, also ist es für uns auf jeden Fall nur ein Hobby. „Fürs Tennisspielen würde uns ja auch keiner bezahlen“, wie ich gerne sage. Und eben genau weil es ein Hobby ist, finde ich, sollte es auch so liebevoll und schön wie möglich gemacht werden. Das ist ja auch eine Wertschätzung der Musik gegenüber, da muss in meinen Augen einfach das Gesamtpaket stimmen. In einem Review zu diversen TIMS-Releases stand einmal „Dieser Marcello macht bestimmt was mit Medien“ – und das stimmt so wohl auch.

      Ihr habt auch Tapes im Repertoire. Dass sich Vinyl (wieder/immer noch) großer Beliebtheit erfreut, ist ja bekannt. Was spricht aber dafür, heutzutage noch Tapes herauszubringen?

      Die Vinylproduktion ist ja doch sehr kostspielig, und Tapes sind in meinen Augen und Ohren auch ein interessantes Medium. Man kann schöne Sachen machen, und das zum kleinen Preis und bei wirklich kleinen Auflagen. Und einer der Hauptgründe ist natürlich, dass ich die Sachen dann unterwegs im Walkman hören kann.

      Wie kommen neue Bands in der Regel zu euch? Lernt man sich auf Konzerten kennen, oder läuft es eher über eingeschickte Demos? 

      Bei Marcello läuft es auf jeden Fall in erster Linie über Freundschaft, oder wenn ich mich dabei erwische, dass ich tagelang nur zwei Songs von einer Band auf repeat höre, dann frag ich auch mal vorsichtig nach, ob wir nicht irgendein Release draus machen wollen.

      Über eine Anfrage bzw. zugeschicktes Demo kam erst eine einzige Platte zustande, und das habe ich auch nicht bereut, das war die „Crush on you“-LP von TIGER MAGIC. Hammerband und supernette Leute.

      Von den eigenen Releases abgesehen, was waren deine musikalischen Highlights des Jahres 2013?

      Das waren auf jeden Fall die aktuelle TIGERSCOUT-EP „Where and always will be“ und die Show der Band in Baltimore – eine der besten Liveshows, die ich bisher gesehen habe.

      Und ein weiteres persönliches Highlight war die „Omega IQ“-LP von SHUTCOMBO. Es gab 2013 natürlich noch diverse geile Platten, aber wenn ich es runterbrechen muss, dann waren es diese beiden für mich.

      Foto: Dennis

      Tipp von uns: Dieser Sampler, den ihr auch als Tape kaufen könnt, bietet euch einen guten Überblick über das Repertoire von Tief in Marcellos Schuld.

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Svea (links) und Lisa (rechts) von Tintenfäßchen
Die Freundinnen Svea und Lisa, beide 23, studieren Literatur, und eben diesem Thema haben sie ihr Blog Tintenfäßchen gewidmet. Für unser Interview-Feature standen sie uns Rede und Antwort.
Wenn ihr an eure Kindheit zurückdenkt, was hat damals eure Liebe zum Lesen geweckt? 
Lisa: So genau kann ich das gar nicht sagen. Ich liebe Bücher, seit ich denken kann. Meine Eltern haben meiner Schwester und mir immer vorgelesen. Ich schätze, von da aus hat es sich einfach entwickelt. Mein erstes Lieblingsbuch war, so weit ich mich erinnern kann, “Wir Kinder aus Bullerbü" von Astrid Lindgren.
Svea: Auch bei mir haben meine Eltern meine Liebe zu den Büchern maßgeblich geprägt. Sie haben mir und meinen Geschwistern früher gerne und viel vorgelesen. Zu meinen Lieblingsautoren zählten Michael Ende und Michael Bond.
 Ihr studiert ja beide Literatur. Ist ein begeisterter Leser automatisch auch jemand, der gern Literatur studieren wird? Wisst ihr schon, was ihr gern beruflich machen würdet?
Ein begeisterter Leser ist unserer Meinung nach nicht automatisch ein begeisterter Literaturstudent. Nicht jeder, der gerne Geschichten liest, hat auch Spaß/Interesse daran, sich danach anhand einer wissenschaftlichen Fragestellung weiter mit dem Text auseinanderzusetzen. Gerade das ist es aber, was wir im Studium machen. Uns macht das Spaß. Meistens jedenfalls. 
Wir hoffen beide, dass wir nach dem Studium in irgendeiner Form mit Büchern arbeiten können, sei es jetzt wirklich später in einem Buchverlag oder doch in einem anderen Bereich.
 Ihr beschäftigt euch ja auch mit Buchverfilmungen. Was sind jeweils eure liebsten Verfilmungen, und welche findet ihr besonders misslungen?
Lisa: Nach langem Überlegen (es gibt so viele gute Verfilmungen) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Film “Emma" (1996) mit Gwyneth Paltrow meine liebste Buchverfilmung ist. Der Film erfasst genau das Gefühl des Romans, ist toll besetzt und hat einen wunderschönen Soundtrack. Außerdem hat er mich dazu gebracht, die Bücher von Jane Austen zu lesen, die dann zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist.
Ziemlich mies fand ich die Verfilmung von “Die drei Musketiere” (2011), die angeblich auf Alexandre Dumas’ Roman beruhen soll. Allerdings sehe ich eher wenige Gemeinsamkeiten abgesehen von den Namen der Charaktere. Ich habe ja nichts gegen freie Adaptionen; aber wenn ich mir “Die drei Musketiere” anschaue, will ich keinen 08/15-Actionfilm mit Explosionen und fliegenden Piratenschiffen sehen.
Svea: “Der große Gatsby” mit Leonardo DiCaprio ist meiner Meinung nach eine gelungene Buchverfilmung, um noch eine aktuelle Adaption zu nennen. Tolle Besetzung, tolle Kostüme und alles mit maßvoll abgestimmten modernen Elementen. Besonders enttäuscht war ich von “Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht”, Teil 2. Davon mal abgesehen, dass ich das Buch auch nicht besonders gut fand, haben die Macher es bei diesem Film echt auf die Spitze getrieben. Wer kam auf die brillante Idee das Kind von Edward und Bella als Computeranimation darzustellen? Das sah ja schlimmer aus als Chuckys Baby :-). Spätestens ab der Szene konnte ich den Film nicht mehr ernst nehmen.
Verwendet ihr auch E-Reader, oder habt ihr grundsätzlich lieber “das richtige Ding” in der Hand?
Wir haben beide einen Kindle und lieben ihn. Für uns sind E-Reader eine nützliche und praktische Ergänzung zu Büchern. Natürlich sind Bücher etwas Besonderes. Bei Büchern verbinden sich der Gegenstand, die Geschichte und der Moment, in dem man das Buch liest, auf eine Weise wie es bei E-Readern einfach nicht möglich ist. Deshalb können E-Reader Bücher auch niemals vollkommen ersetzen. Aber ergänzen können sie sie schon, denn: “Books are wonderful things, but they’re not as good as reading” (Alastair Horne, Society of Young Publishers) und das kann man auch mit E-Readern.
Foto: Svea 

      Tumblr-User im Blickpunkt: Svea (links) und Lisa (rechts) von Tintenfäßchen

      Die Freundinnen Svea und Lisa, beide 23, studieren Literatur, und eben diesem Thema haben sie ihr Blog Tintenfäßchen gewidmet. Für unser Interview-Feature standen sie uns Rede und Antwort.

      Wenn ihr an eure Kindheit zurückdenkt, was hat damals eure Liebe zum Lesen geweckt? 

      Lisa: So genau kann ich das gar nicht sagen. Ich liebe Bücher, seit ich denken kann. Meine Eltern haben meiner Schwester und mir immer vorgelesen. Ich schätze, von da aus hat es sich einfach entwickelt. Mein erstes Lieblingsbuch war, so weit ich mich erinnern kann, “Wir Kinder aus Bullerbüvon Astrid Lindgren.

      Svea: Auch bei mir haben meine Eltern meine Liebe zu den Büchern maßgeblich geprägt. Sie haben mir und meinen Geschwistern früher gerne und viel vorgelesen. Zu meinen Lieblingsautoren zählten Michael Ende und Michael Bond.

      Ihr studiert ja beide Literatur. Ist ein begeisterter Leser automatisch auch jemand, der gern Literatur studieren wird? Wisst ihr schon, was ihr gern beruflich machen würdet?

      Ein begeisterter Leser ist unserer Meinung nach nicht automatisch ein begeisterter Literaturstudent. Nicht jeder, der gerne Geschichten liest, hat auch Spaß/Interesse daran, sich danach anhand einer wissenschaftlichen Fragestellung weiter mit dem Text auseinanderzusetzen. Gerade das ist es aber, was wir im Studium machen. Uns macht das Spaß. Meistens jedenfalls. 

      Wir hoffen beide, dass wir nach dem Studium in irgendeiner Form mit Büchern arbeiten können, sei es jetzt wirklich später in einem Buchverlag oder doch in einem anderen Bereich.

      Ihr beschäftigt euch ja auch mit Buchverfilmungen. Was sind jeweils eure liebsten Verfilmungen, und welche findet ihr besonders misslungen?

      Lisa: Nach langem Überlegen (es gibt so viele gute Verfilmungen) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Film “Emma(1996) mit Gwyneth Paltrow meine liebste Buchverfilmung ist. Der Film erfasst genau das Gefühl des Romans, ist toll besetzt und hat einen wunderschönen Soundtrack. Außerdem hat er mich dazu gebracht, die Bücher von Jane Austen zu lesen, die dann zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist.

      Ziemlich mies fand ich die Verfilmung von “Die drei Musketiere (2011), die angeblich auf Alexandre Dumas’ Roman beruhen soll. Allerdings sehe ich eher wenige Gemeinsamkeiten abgesehen von den Namen der Charaktere. Ich habe ja nichts gegen freie Adaptionen; aber wenn ich mir “Die drei Musketiere” anschaue, will ich keinen 08/15-Actionfilm mit Explosionen und fliegenden Piratenschiffen sehen.

      Svea: “Der große Gatsby mit Leonardo DiCaprio ist meiner Meinung nach eine gelungene Buchverfilmung, um noch eine aktuelle Adaption zu nennen. Tolle Besetzung, tolle Kostüme und alles mit maßvoll abgestimmten modernen Elementen. Besonders enttäuscht war ich von “Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht”, Teil 2. Davon mal abgesehen, dass ich das Buch auch nicht besonders gut fand, haben die Macher es bei diesem Film echt auf die Spitze getrieben. Wer kam auf die brillante Idee das Kind von Edward und Bella als Computeranimation darzustellen? Das sah ja schlimmer aus als Chuckys Baby :-). Spätestens ab der Szene konnte ich den Film nicht mehr ernst nehmen.

      Verwendet ihr auch E-Reader, oder habt ihr grundsätzlich lieber “das richtige Ding” in der Hand?

      Wir haben beide einen Kindle und lieben ihn. Für uns sind E-Reader eine nützliche und praktische Ergänzung zu Büchern. Natürlich sind Bücher etwas Besonderes. Bei Büchern verbinden sich der Gegenstand, die Geschichte und der Moment, in dem man das Buch liest, auf eine Weise wie es bei E-Readern einfach nicht möglich ist. Deshalb können E-Reader Bücher auch niemals vollkommen ersetzen. Aber ergänzen können sie sie schon, denn: “Books are wonderful things, but they’re not as good as reading” (Alastair Horne, Society of Young Publishers) und das kann man auch mit E-Readern.

      Foto: Svea 

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Fiona und Moritz von Zeit–Raum
"Zeit–Raum. Ein zeitlich begrenzter Raum. Von hier bis da. Und nicht weiter. Zwischennutzung ist die Option für Subkultur in Stuttgart." 
Wir haben diese Woche mit Fiona und Moritz von Zeit–Raum über sterbende Clubs und  die Subkultur in Stuttgart gesprochen und darüber, wie sie diese Dinge dokumentieren.
Worum geht es bei eurem Blog Zeit–Raum?

Zeit–Raum ist ursprünglich im Rahmen des Stuttgarter Filmwinters 2014 mit dem Thema “What happened to Underground?” entstanden. Wir als Studenten des Kommunikationsdesigns an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart beschäftigen uns schon länger mit dem Thema des “Clubsterbens” und dem fehlenden Platz für Subkultur in unserer Stadt. Unser Blog ist ein Porträt der Orte in Stuttgart, an denen früher Subkultur existierte. Unsere kurzen Videos sollen eine Hommage an diese verschwundenen, aber nicht vergessenen Orte sein. Darüber hinaus soll das Projekt die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Wir wollen auch weiterhin in regelmäßigen Abständen nach solchen uns bisher noch nicht bekannten Orten suchen und hoffen weiterhin auf ein großes Interesse an unserem Tumblr-Blog.  

Warum sterben in Stuttgart die Clubs aus? Was könnte man dagegen tun?

Stuttgart ist eine Industriestadt. Das heißt Raum für Banken, Parkplätze, Einkaufszentren, eben alles was Konsum und Wirtschaft fördert, steht an erster Stelle. Da müssen kleinere Projekte, die nicht den Mainstream ansprechen und auch gar nicht dafür konzipiert sind, weichen. Wirtschaftliches Wachstum vor Charakter und Individualität sozusagen. Stuttgart an sich ist ja eine einzige Baustelle, da auch viele Lokalitäten wegen Bauprojekten wie zum Beispiel Stuttgart 21 abgerissen werden. Von daher gibt es häufig Orte, die die Möglichkeit der Zwischennutzung bieten. Schön und gut, immerhin gibt es so überhaupt eine Möglichkeit einen Platz in der Stadt für die Subkultur zu finden. Eine wirkliche Entwicklung oder zum Beispiel allein das Einladen größerer Acts ist unmöglich, wenn man zeitlich nicht ein wenig im voraus planen kann. Interessante und vor allem bezahlbare Räumlichkeiten auf längere Zeit gibt es hier leider so gut wie gar nicht.

Wie geht es für euch weiter? 

Ursprünglich war das Ganze nur als Filmmaterial gedacht, das im Rahmen des Stuttgarter Filmwinters als installative Arbeit und als Einspieler zwischen den Hauptfilmen laufen sollte. Während der Arbeit am Projekt wurde uns klar, dass dieses Projekt auf jeden Fall eine Internet-Präsenz braucht. Zum einen ist die Thematik ja nicht auf den Filmwinter 2014 mit dem Motto “What happened to Underground” begrenzt. Zum anderen ist es keine abgeschlossene Arbeit, sondern ein fortlaufendes, wachsendes Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann.
Foto: Fiona Frahm/Moritz Hahn

      Tumblr-User im Blickpunkt: Fiona und Moritz von Zeit–Raum

      "Zeit–Raum. Ein zeitlich begrenzter Raum. Von hier bis da. Und nicht weiter. Zwischennutzung ist die Option für Subkultur in Stuttgart." 

      Wir haben diese Woche mit Fiona und Moritz von ZeitRaum über sterbende Clubs und  die Subkultur in Stuttgart gesprochen und darüber, wie sie diese Dinge dokumentieren.

      Worum geht es bei eurem Blog ZeitRaum?
      ZeitRaum ist ursprünglich im Rahmen des Stuttgarter Filmwinters 2014 mit dem Thema “What happened to Underground?” entstanden. Wir als Studenten des Kommunikationsdesigns an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart beschäftigen uns schon länger mit dem Thema des “Clubsterbens” und dem fehlenden Platz für Subkultur in unserer Stadt. Unser Blog ist ein Porträt der Orte in Stuttgart, an denen früher Subkultur existierte. Unsere kurzen Videos sollen eine Hommage an diese verschwundenen, aber nicht vergessenen Orte sein. Darüber hinaus soll das Projekt die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Wir wollen auch weiterhin in regelmäßigen Abständen nach solchen uns bisher noch nicht bekannten Orten suchen und hoffen weiterhin auf ein großes Interesse an unserem Tumblr-Blog.  
      Warum sterben in Stuttgart die Clubs aus? Was könnte man dagegen tun?
      Stuttgart ist eine Industriestadt. Das heißt Raum für Banken, Parkplätze, Einkaufszentren, eben alles was Konsum und Wirtschaft fördert, steht an erster Stelle. Da müssen kleinere Projekte, die nicht den Mainstream ansprechen und auch gar nicht dafür konzipiert sind, weichen. Wirtschaftliches Wachstum vor Charakter und Individualität sozusagen. Stuttgart an sich ist ja eine einzige Baustelle, da auch viele Lokalitäten wegen Bauprojekten wie zum Beispiel Stuttgart 21 abgerissen werden. Von daher gibt es häufig Orte, die die Möglichkeit der Zwischennutzung bieten. Schön und gut, immerhin gibt es so überhaupt eine Möglichkeit einen Platz in der Stadt für die Subkultur zu finden. Eine wirkliche Entwicklung oder zum Beispiel allein das Einladen größerer Acts ist unmöglich, wenn man zeitlich nicht ein wenig im voraus planen kann. Interessante und vor allem bezahlbare Räumlichkeiten auf längere Zeit gibt es hier leider so gut wie gar nicht.
      Wie geht es für euch weiter? 
      Ursprünglich war das Ganze nur als Filmmaterial gedacht, das im Rahmen des Stuttgarter Filmwinters als installative Arbeit und als Einspieler zwischen den Hauptfilmen laufen sollte. Während der Arbeit am Projekt wurde uns klar, dass dieses Projekt auf jeden Fall eine Internet-Präsenz braucht. Zum einen ist die Thematik ja nicht auf den Filmwinter 2014 mit dem Motto “What happened to Underground” begrenzt. Zum anderen ist es keine abgeschlossene Arbeit, sondern ein fortlaufendes, wachsendes Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann.

      Foto: Fiona Frahm/Moritz Hahn

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Sophie von Sophie Krische Fotografie
In unserem heutigen Interview stellen wir Sophie Krische vor, eine in Hannover aufgewachsene Fotografin, die seit 2007 in Berlin wohnt. Neben Konzerten, Spaziergängen und Kaffeetrinken hat sie vor allem ein Hobby, nämlich ihren Beruf – das Fotografieren. Ist das nicht ein Glücksfall, wenn man seine größte Leidenschaft zum Beruf machen kann?
Wann hast du angefangen zu fotografieren, und seit wann machst du es professionell?
Ich habe meine Leidenschaft für Bilder eher spät entdeckt: einige Zeit nach meinem Abitur. Aber das war so ein „Wow-Moment“, und irgendwas in mir wusste, dass ich genau das machen muss. Ich habe mir dann erst Zeit dafür genommen die Fotografie zu entdecken und anschließend in Berlin studiert. Im Sommer 2012 habe ich angefangen mich selbstständig zu machen.

Dieser Tage erscheint dein erster Fotoband – erzähl mal was darüber.
Mein erster Fotoband „von Haus aus“ erscheint im Rahmen eines Projektes mit der Band ClickClickDecker. Ich habe sie ins Studio begleitet, in eine ehemalige Bauernschule in Nordfriesland, und habe die Zeit dort festgehalten.
Das war sehr besonders, weil wir nur zu dritt da waren. Kevin, Olli, eine menge Musikinstrumente und ich (mit meiner Kamera vor der Nase). Aber sie haben einfach gesagt „Wir vertrauen dir“ und dadurch die Kamera vergessen.
Die Bilder haben wir dann auf ihrem Label Audiolith Records als Buch zum Album veröffentlicht, in limitierter Auflage. Und mein Herz springt, wenn ich daran denke, weil es das erste Mal ist, dass meine Bilder ihren eigenen Raum bekommen, für sich stehen, und nicht nur Beiwerk sind. Ich bin sehr dankbar dafür – für die Möglichkeit, aber auch für die Freiheit, die ich hatte bei dem ganzen Projekt. Das empfinde ich als etwas sehr Besonderes.
Du fotografierst generell viele Musiker/Bands. Wie bist du in diesen Bereich „reingekommen“? Hast du irgendwelche Traumsessions?
Nachdem mein erster Blog online war, hatte ich mein erstes Bandshooting. Pressefotos sollten es werden – und eins der Fotos hat es dann aufs Cover geschafft. Rückblickend kam der Stein dadurch ins Rollen, wie man so schön sagt. Und dann hat sich das immer so ergeben. Klar habe ich mich immer für Musik interessiert, aber ich habe das nie so geplant. Und ja, seitdem habe ich eigentlich nie wieder wirklich was anderes gemacht.
Ob ich eine Traumsession habe? Eigentlich nein… Aber Efterklang hätte ich z. B. schon gerne in meinem Portfolio!
Gibt es andere Fotoblogs auf Tumblr, die du empfehlen würdest?
Ich interessiere mich, was Blogs angeht, verrückterweise eher für wilde Sammelseiten als für Fotoblogs von Fotografen, also so was wie z. B. http://vjeranski.tumblr.com
Foto: Sophie Krische 

      Tumblr-User im Blickpunkt: Sophie von Sophie Krische Fotografie

      In unserem heutigen Interview stellen wir Sophie Krische vor, eine in Hannover aufgewachsene Fotografin, die seit 2007 in Berlin wohnt. Neben Konzerten, Spaziergängen und Kaffeetrinken hat sie vor allem ein Hobby, nämlich ihren Beruf – das Fotografieren. Ist das nicht ein Glücksfall, wenn man seine größte Leidenschaft zum Beruf machen kann?

      Wann hast du angefangen zu fotografieren, und seit wann machst du es professionell?

      Ich habe meine Leidenschaft für Bilder eher spät entdeckt: einige Zeit nach meinem Abitur. Aber das war so ein „Wow-Moment“, und irgendwas in mir wusste, dass ich genau das machen muss. Ich habe mir dann erst Zeit dafür genommen die Fotografie zu entdecken und anschließend in Berlin studiert. Im Sommer 2012 habe ich angefangen mich selbstständig zu machen.

      Dieser Tage erscheint dein erster Fotoband – erzähl mal was darüber.

      Mein erster Fotoband „von Haus aus“ erscheint im Rahmen eines Projektes mit der Band ClickClickDecker. Ich habe sie ins Studio begleitet, in eine ehemalige Bauernschule in Nordfriesland, und habe die Zeit dort festgehalten.

      Das war sehr besonders, weil wir nur zu dritt da waren. Kevin, Olli, eine menge Musikinstrumente und ich (mit meiner Kamera vor der Nase). Aber sie haben einfach gesagt „Wir vertrauen dir“ und dadurch die Kamera vergessen.

      Die Bilder haben wir dann auf ihrem Label Audiolith Records als Buch zum Album veröffentlicht, in limitierter Auflage. Und mein Herz springt, wenn ich daran denke, weil es das erste Mal ist, dass meine Bilder ihren eigenen Raum bekommen, für sich stehen, und nicht nur Beiwerk sind. Ich bin sehr dankbar dafür – für die Möglichkeit, aber auch für die Freiheit, die ich hatte bei dem ganzen Projekt. Das empfinde ich als etwas sehr Besonderes.

      Du fotografierst generell viele Musiker/Bands. Wie bist du in diesen Bereich „reingekommen“? Hast du irgendwelche Traumsessions?

      Nachdem mein erster Blog online war, hatte ich mein erstes Bandshooting. Pressefotos sollten es werden – und eins der Fotos hat es dann aufs Cover geschafft. Rückblickend kam der Stein dadurch ins Rollen, wie man so schön sagt. Und dann hat sich das immer so ergeben. Klar habe ich mich immer für Musik interessiert, aber ich habe das nie so geplant. Und ja, seitdem habe ich eigentlich nie wieder wirklich was anderes gemacht.

      Ob ich eine Traumsession habe? Eigentlich nein… Aber Efterklang hätte ich z. B. schon gerne in meinem Portfolio!

      Gibt es andere Fotoblogs auf Tumblr, die du empfehlen würdest?

      Ich interessiere mich, was Blogs angeht, verrückterweise eher für wilde Sammelseiten als für Fotoblogs von Fotografen, also so was wie z. B. http://vjeranski.tumblr.com

      Foto: Sophie Krische 

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Chris von Das schwarze Brett der Fliegerszene
Der Traum vom Fliegen – er wird uns Menschen wohl bis in alle Ewigkeit begleiten und für die meisten doch immer unerfüllt bleiben. Mit ein bisschen Mut und der richtigen Ausrüstung kann man aber durchaus wie ein Vogel durch die Luft schweben. Wollt ihr mehr erfahren? Dann lest unser Interview mit Chris Arnu, der ein Blog für Gleitschirm- und Drachenflieger führt.
Wie funktioniert eigentlich “Das schwarze Brett der Fliegerszene”? An wen richtet es sich und was gibt es da zu lesen?
Die Mitglieder vieler kleiner und mittlerer Vereine kümmern sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit darum die Voraussetzungen zu schaffen und dafür Sorge zu tragen, dass dies so bleibt, indem sie sich für Pflege und Erhalt von geeigneten Geländen einsetzen. Nur durch das unermüdliche Engagement dieser Leute ist es möglich diese Vielfalt an Geländen zu erhalten. So werden Fahrdienste zu den Startplätzen, Trainings, Testivals und viele Feste organisiert. Gäste sind stets willkommen. Sprachrohr der Vereine sind zunehmend die Vereinsseiten im Netz. Leider ist es dem gemeinen Piloten nicht ohne Weiteres möglich über alle Neuigkeiten und Geschichten aus der Region auf dem Laufenden zu bleiben. So wurde die Idee geboren diese Infos zu Veranstaltungen, Aktionen, Impressionen und Events gebündelt an einer Stelle zu sammeln und zu präsentieren. Um den thematischen Rahmen  abzurunden und den Einblick in weitere wertvolle Infos zu gestatten, stellt das Blog auch wichtige Informationen wie Kontakte zu den Vereinen, aktuelle Webcambilder aus den Fluggebieten und natürlich sehr detailliert die topaktuellen Wetterdaten bereit.
Wenn man sich im deutschsprachigen Raum fürs Fliegen interessiert und gern anfangen würde, wohin begibt man sich am besten?
Es gibt im (im Grunde genommen recht übersichtlichen) Südwesten der Republik eine Menge Möglichkeiten in die Luft zu kommen. Flugschulen aus der Region schulen auf den Vereinsgeländen motivierte Menschen, und es ist schon mancher Fußgänger nach einigen Wochen als fliegender Mensch nach Hause zurückgekehrt. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit in ganz Deutschland die Pilotenlizenz abzulegen. Baden-Württemberg ist von Karlsruhe im Norden ausgehend bis in den Süden hinunter nach Freiburg gesegnet mit attraktiven Ausbildungsangeboten. 
Das Fliegen ist wahrscheinlich ein wahnsinnig tolles Gefühl, aber anfangs muss man sicher eine gewisse Angst überwinden. Wie lange dauert es in der Regel, bis man alleine fliegt?
Hat man das Glück in einer Gut-Wetter-Phase mit der Schulung zu beginnen, kann man oft schon nach 14 Tagen Urlaub die Pilotenprüfung ablegen. Unglaublich, wenn man das erste Mal am Ende des Tages mit den Füßen vom Boden abhebt und sanft über die Erde schwebt. Die Ausbildung kann man mit der anderer Sportarten vergleichen. Spontan fallen mir das Windsurfen, das Kiten oder auch Wintersportarten ein.
Spätestens wenn die Prüfung bestanden ist, wird man Teil einer weltweiten Gemeinschaft flugbegeisterter “Vögel”. Die Kameradschaft und gegenseitige Hilfsbereitschaft wird großgeschrieben. Fluggelände gibt es in der ganzen Welt, und man ist unter Gleichgesinnten schnell zu Hause. Vor allem im Frühjahr und Sommer bieten sich die heimischen Gebiete und Alpen an, im Herbst auch südlichere Gefilde wie Monaco, Spanien und Marokko. Im Winter beliebte Ziele sind Mexiko, Brasilien, Kolumbien, Chile, Australien, Südafrika, Bali, China und viele andere, warme Orte. Aber selbst bei uns sind wundervolle Flüge über sonnenbeschienene, schneebedeckte Landschaften möglich.
Wann hast du mit dem Fliegen angefangen?
Ich selbst habe spät angefangen, denke aber manchmal im Stillen bei mir: “Was bist du doch für ein Jungspund?”, wenn ich die älteren Semester betrachte, die oft erst im Renten- bzw. Pensionsalter überhaupt erst mit diesem wunderbaren Hobby begannen und dennoch ihren Einstieg wagten. Ich freue mich ganz persönlich auch sehr, dass diese anfangs noch stark von Männern besetzte Domäne mehr und mehr Breitensportcharakter annimmt und beide Geschlechter gut vertreten sind. Mancher Fluglehrer hat das schon so kommentiert: “Die Mädels (unabhängig vom Alter) haben’s eben drauf!”

Mittlerweile gibt es eine riesige Bandbreite an Geräten um fast jeden Geschmack zu bedienen. Populär sind zur Zeit unter anderem kleine Flügel  (Speedflyer und Miniwings) um geländenah (im Winter auch mit Ski) ins Tal zu schießen oder extrem leichte Ausrüstungen mit geringem Packmaß, die kaum mehr als 6 Kilo auf die Waage bringen und von außen einem Tagesrucksack gleichen. Mit diesen Bergschirmen lässt es sich wunderbar wandern, klettern und mancher Hügel oder Berg erklimmen um nach Genuss der Tour als Pilot ins Tal zu gleiten.
Foto: Chris Arnu 

      Tumblr-User im Blickpunkt: Chris von Das schwarze Brett der Fliegerszene

      Der Traum vom Fliegen – er wird uns Menschen wohl bis in alle Ewigkeit begleiten und für die meisten doch immer unerfüllt bleiben. Mit ein bisschen Mut und der richtigen Ausrüstung kann man aber durchaus wie ein Vogel durch die Luft schweben. Wollt ihr mehr erfahren? Dann lest unser Interview mit Chris Arnu, der ein Blog für Gleitschirm- und Drachenflieger führt.

      Wie funktioniert eigentlich “Das schwarze Brett der Fliegerszene”? An wen richtet es sich und was gibt es da zu lesen?

      Die Mitglieder vieler kleiner und mittlerer Vereine kümmern sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit darum die Voraussetzungen zu schaffen und dafür Sorge zu tragen, dass dies so bleibt, indem sie sich für Pflege und Erhalt von geeigneten Geländen einsetzen. Nur durch das unermüdliche Engagement dieser Leute ist es möglich diese Vielfalt an Geländen zu erhalten. So werden Fahrdienste zu den Startplätzen, Trainings, Testivals und viele Feste organisiert. Gäste sind stets willkommen. Sprachrohr der Vereine sind zunehmend die Vereinsseiten im Netz. Leider ist es dem gemeinen Piloten nicht ohne Weiteres möglich über alle Neuigkeiten und Geschichten aus der Region auf dem Laufenden zu bleiben. So wurde die Idee geboren diese Infos zu Veranstaltungen, Aktionen, Impressionen und Events gebündelt an einer Stelle zu sammeln und zu präsentieren. Um den thematischen Rahmen  abzurunden und den Einblick in weitere wertvolle Infos zu gestatten, stellt das Blog auch wichtige Informationen wie Kontakte zu den Vereinen, aktuelle Webcambilder aus den Fluggebieten und natürlich sehr detailliert die topaktuellen Wetterdaten bereit.

      Wenn man sich im deutschsprachigen Raum fürs Fliegen interessiert und gern anfangen würde, wohin begibt man sich am besten?

      Es gibt im (im Grunde genommen recht übersichtlichen) Südwesten der Republik eine Menge Möglichkeiten in die Luft zu kommen. Flugschulen aus der Region schulen auf den Vereinsgeländen motivierte Menschen, und es ist schon mancher Fußgänger nach einigen Wochen als fliegender Mensch nach Hause zurückgekehrt. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit in ganz Deutschland die Pilotenlizenz abzulegen. Baden-Württemberg ist von Karlsruhe im Norden ausgehend bis in den Süden hinunter nach Freiburg gesegnet mit attraktiven Ausbildungsangeboten. 

      Das Fliegen ist wahrscheinlich ein wahnsinnig tolles Gefühl, aber anfangs muss man sicher eine gewisse Angst überwinden. Wie lange dauert es in der Regel, bis man alleine fliegt?

      Hat man das Glück in einer Gut-Wetter-Phase mit der Schulung zu beginnen, kann man oft schon nach 14 Tagen Urlaub die Pilotenprüfung ablegen. Unglaublich, wenn man das erste Mal am Ende des Tages mit den Füßen vom Boden abhebt und sanft über die Erde schwebt. Die Ausbildung kann man mit der anderer Sportarten vergleichen. Spontan fallen mir das Windsurfen, das Kiten oder auch Wintersportarten ein.

      Spätestens wenn die Prüfung bestanden ist, wird man Teil einer weltweiten Gemeinschaft flugbegeisterter “Vögel”. Die Kameradschaft und gegenseitige Hilfsbereitschaft wird großgeschrieben. Fluggelände gibt es in der ganzen Welt, und man ist unter Gleichgesinnten schnell zu Hause. Vor allem im Frühjahr und Sommer bieten sich die heimischen Gebiete und Alpen an, im Herbst auch südlichere Gefilde wie Monaco, Spanien und Marokko. Im Winter beliebte Ziele sind Mexiko, Brasilien, Kolumbien, Chile, Australien, Südafrika, Bali, China und viele andere, warme Orte. Aber selbst bei uns sind wundervolle Flüge über sonnenbeschienene, schneebedeckte Landschaften möglich.

      Wann hast du mit dem Fliegen angefangen?

      Ich selbst habe spät angefangen, denke aber manchmal im Stillen bei mir: “Was bist du doch für ein Jungspund?”, wenn ich die älteren Semester betrachte, die oft erst im Renten- bzw. Pensionsalter überhaupt erst mit diesem wunderbaren Hobby begannen und dennoch ihren Einstieg wagten. Ich freue mich ganz persönlich auch sehr, dass diese anfangs noch stark von Männern besetzte Domäne mehr und mehr Breitensportcharakter annimmt und beide Geschlechter gut vertreten sind. Mancher Fluglehrer hat das schon so kommentiert: “Die Mädels (unabhängig vom Alter) haben’s eben drauf!”

      Mittlerweile gibt es eine riesige Bandbreite an Geräten um fast jeden Geschmack zu bedienen. Populär sind zur Zeit unter anderem kleine Flügel  (Speedflyer und Miniwings) um geländenah (im Winter auch mit Ski) ins Tal zu schießen oder extrem leichte Ausrüstungen mit geringem Packmaß, die kaum mehr als 6 Kilo auf die Waage bringen und von außen einem Tagesrucksack gleichen. Mit diesen Bergschirmen lässt es sich wunderbar wandern, klettern und mancher Hügel oder Berg erklimmen um nach Genuss der Tour als Pilot ins Tal zu gleiten.

      Foto: Chris Arnu 

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Caro von Frau Schröder
Heute stellen wir Caro Schröder aus Hamburg vor, die ein kleines Modelabel betreibt. Lest unser Interview und werft unbedingt einen Blick auf ihre wirklich saucoolen Kreationen!
Wann wurde dein Label gegründet und wie sahen die Anfänge aus? Welches Konzept steht hinter deinem Label und was bietest du an?
Unter dem 2007 gegründeten Upcycling Fashion Label Frau Schröder *eco fashion & accessoires* stelle ich in Handarbeit Unikate und Kleinstserien her. Besonders die Nachhaltigkeit liegt mir dabei am Herzen. Meine Rohstoffe für die Kreationen stammen aus zweiter Hand, Resten und Abfällen der Modeindustrie. Diese Materialien würden ansonsten auf dem Müll landen. Angefangen hat Frau Schröder mit Mode für Frauen und einer kleinen Taschenserie. Nach und nach kamen immer mehr Produkte hinzu. Ich habe in den Jahren viel ausprobiert und beobachtet. Heute habe ich eine feste Accessoires Kollektion die durch Upcycling Schmuck ergänzt wird. 2011 habe ich dann meine erste Kinderkollektion angefertigt und ab letztem Winter können auch endlich Männer Frau Schröder tragen! Besonders beliebt sind dieses Jahr Hoodies, Shirts und Leggings.
Wird eigentlich alles von dir selbst genäht, oder bist du inzwischen auf Hilfe angewiesen?
Noch nähe ich alles selbst, im nächsten Jahr werde ich aber noch mal darüber nachdenken. ;)
Du bietest auch Nähkurse an – wie läuft das ab?
In meinen privaten Nähkursen in Hamburg gebe ich mein Wissen über Upcycling an andere weiter. Informationen über die Kurse kann man direkt bei mir anfordern. Es kommen meistens Anfänger zu mir, denen ich neben der Nähmaschine auch viele Tricks beibringe, wie man sich das Näh-Leben einfach machen kann. Geübt wird an einem Projekt ihrer Wahl: Kissenbezug, Loopschal oder Kosmetiktasche stehen immer hoch im Kurs.
Was machst du so in deiner Freizeit?
Freizeit? Nee, jetzt mal im Ernst: Wenn ich welche habe, dann geh ich supergern tanzen, zum Soul oder Swing. Im Sommer findet man mich auch öfters auf einer Slackline. Und wenn ich mal richtig Zeit habe, nähe ich was für mich!
Was kann man sonst noch in deinem Blog finden?

Im Moment viele vegetarische oder vegane, gesunde Rezeptideen, die ich täglich im Adventskalender veröffentliche. Ansonsten schreibe ich über Neuigkeiten bei Frau Schröder und über Themen, die mich bewegen. Ein nachhaltiges Label zu führen geht über die Produkte hinaus, so gibt es auch mal einen Doku- oder Buchtipp.
Foto: Caro Schröder

      Tumblr-User im Blickpunkt: Caro von Frau Schröder

      Heute stellen wir Caro Schröder aus Hamburg vor, die ein kleines Modelabel betreibt. Lest unser Interview und werft unbedingt einen Blick auf ihre wirklich saucoolen Kreationen!

      Wann wurde dein Label gegründet und wie sahen die Anfänge aus? Welches Konzept steht hinter deinem Label und was bietest du an?

      Unter dem 2007 gegründeten Upcycling Fashion Label Frau Schröder *eco fashion & accessoires* stelle ich in Handarbeit Unikate und Kleinstserien her. Besonders die Nachhaltigkeit liegt mir dabei am Herzen. Meine Rohstoffe für
      die Kreationen stammen aus zweiter Hand, Resten und Abfällen der Modeindustrie. Diese Materialien würden ansonsten auf dem Müll landen.
      Angefangen hat Frau Schröder mit Mode für Frauen und einer kleinen Taschenserie. Nach und nach kamen immer mehr Produkte hinzu. Ich habe in den Jahren viel ausprobiert und beobachtet. Heute habe ich eine feste Accessoires Kollektion die durch Upcycling Schmuck ergänzt wird. 2011 habe ich dann meine erste Kinderkollektion angefertigt und ab letztem Winter können auch endlich Männer Frau Schröder tragen! Besonders beliebt sind dieses Jahr Hoodies, Shirts und Leggings.

      Wird eigentlich alles von dir selbst genäht, oder bist du inzwischen auf Hilfe angewiesen?

      Noch nähe ich alles selbst, im nächsten Jahr werde ich aber noch mal darüber nachdenken. ;)

      Du bietest auch Nähkurse an – wie läuft das ab?

      In meinen privaten Nähkursen in Hamburg gebe ich mein Wissen über Upcycling an andere weiter. Informationen über die Kurse kann man direkt bei mir anfordern.
      Es kommen meistens Anfänger zu mir, denen ich neben der Nähmaschine auch viele Tricks beibringe, wie man sich das Näh-Leben einfach machen kann. Geübt wird an einem Projekt ihrer Wahl: Kissenbezug, Loopschal oder Kosmetiktasche stehen immer hoch im Kurs.

      Was machst du so in deiner Freizeit?

      Freizeit? Nee, jetzt mal im Ernst: Wenn ich welche habe, dann geh ich supergern tanzen, zum Soul oder Swing. Im Sommer findet man mich auch öfters auf einer Slackline. Und wenn ich mal richtig Zeit habe, nähe ich was für mich!

      Was kann man sonst noch in deinem Blog finden?

      Im Moment viele vegetarische oder vegane, gesunde Rezeptideen, die ich täglich im Adventskalender veröffentliche. Ansonsten schreibe ich über Neuigkeiten bei Frau Schröder und über Themen, die mich bewegen. Ein nachhaltiges Label zu führen geht über die Produkte hinaus, so gibt es auch mal einen Doku- oder Buchtipp.

      Foto: Caro Schröder

    • Tumblr-User im Blickpunkt:
Markus Harner von Schnupf-Club Oberlauterbach 1960 e. V.
Wir sind immer wieder überrascht, welche Kuriositäten uns in der großen, weiten Welt von Tumblr begegnen. So hatten wir zum Bespiel bis vor Kurzem noch nie was von Schnupfwettkämpfen gehört, dabei führt der Schnupf-Club Oberlauterbach bereits seit Juni 2011 ein Tumblr-Blog. Und auch wenn wir niemanden zum Schnupfen von Tabak animieren möchten, wollten wir erfahren, was sich hinter diesem Phänomen verbirgt, und haben uns beim 1. Vorstand Markus Harner erkundigt.
Ich denke, viele wissen gar nicht, dass es so etwas wie Schnupfen gibt oder wie das abläuft. Könnten Sie ein bisschen was dazu erzählen, wie die Wettkämpfe aussehen und wo die Ursprünge liegen?
Die Ursprünge der Wettkämpfe liegen in der Entstehung der meisten Schnupf-Clubs in den 1960ger Jahren. Hier wurden die Vereine meist zur Erhaltung der alten Tradition des Schnupfens gegründet. Die Wettkämpfe haben folgenden Ablauf: Jeder Teilnehmer bekommt eine Dose mit 5g Schmalzler (einheitliche Sorte “Doppelaroma” von Pöschl). Anschließend hat jeder Schnupfer 1 Minute Zeit, um möglichst viel Tabak in die Nase zu bekommen. Dies sollte zudem möglichst sauber geschehen, da nach dieser Minute die Schiedsrichter Sauberkeitspunkte (1-20) vergeben, die anschließend mit in die Wertung kommen. Der Teilnehmer mit der besten Punktewertung aus Menge und Sauberkeit hat gewonnen. Neben der Einzelwertung (getrennt nach Damen und Herren) findet auch immer eine Mannschaftswertung statt. Eine Mannschaft besteht aus 6 Mitgliedern, wobei die besten 4 in die Wertung kommen.
Gibt es in Deutschland eine Art Liga? Gibt es auch internationale Wettbewerbe?
Es gibt keine Liga. Die Mannschaften sind im deutschen bzw. internationalen Schnupferverband organisiert. Es werden national jährlich eine bayrische, deutsche und eine Verbandspokal-Meisterschaft ausgetragen. Weiterhin finden noch regionale Meisterschaften statt, wie in unserem Fall der Landkreispokal Neuburg-Schrobenhausen. Alle 2 Jahre findet zudem die Weltmeisterschaft statt, mit Teilnehmern aus (Süd-)Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist meist auch ein “Team USA” am Start, hierbei handelt es sich aber um in Deutschland lebende Amerikaner. 
Wie viele Mitglieder hat euer Club und welche Aktivitäten bietet er noch an? Gibt es eigentlich auch viel Schnupfernachwuchs, oder ist das eher was für ältere Herren? :)
Unser Verein hat ca. 200 Mitglieder, die alle Altersklassen umfassen. Aktive Wettkampf-Schnupfer haben wir ca. 20, mit einem Alterspektrum von 30 - 70 Jahren. Im Verein selbst sind auch jüngere Mitglieder, von denen sich immer mal wieder ein Nachwuchstalent findet. Man muss aber zugeben, dass bei Meisterschaften doch die älteren Teilnehmer in der Überzahl sind. Unser Club bietet neben der “sportlichen” Aktivität hauptsächlich gesellige Veranstaltungen, wie z. B. das traditionelle Waldfest, welches jährlich an einem Wochenende im Sommer stattfindet, aber auch Weihnachtsfeier, Vatertagsfest und die Vereinsmeisterschaft. Zudem organisieren wir für unsere Mitglieder regelmäßig mehrtägige Ausflüge.
Foto: Markus Harner

      Tumblr-User im Blickpunkt:

      Markus Harner von Schnupf-Club Oberlauterbach 1960 e. V.

      Wir sind immer wieder überrascht, welche Kuriositäten uns in der großen, weiten Welt von Tumblr begegnen. So hatten wir zum Bespiel bis vor Kurzem noch nie was von Schnupfwettkämpfen gehört, dabei führt der Schnupf-Club Oberlauterbach bereits seit Juni 2011 ein Tumblr-Blog. Und auch wenn wir niemanden zum Schnupfen von Tabak animieren möchten, wollten wir erfahren, was sich hinter diesem Phänomen verbirgt, und haben uns beim 1. Vorstand Markus Harner erkundigt.

      Ich denke, viele wissen gar nicht, dass es so etwas wie Schnupfen gibt oder wie das abläuft. Könnten Sie ein bisschen was dazu erzählen, wie die Wettkämpfe aussehen und wo die Ursprünge liegen?

      Die Ursprünge der Wettkämpfe liegen in der Entstehung der meisten Schnupf-Clubs in den 1960ger Jahren. Hier wurden die Vereine meist zur Erhaltung der alten Tradition des Schnupfens gegründet. Die Wettkämpfe haben folgenden Ablauf: Jeder Teilnehmer bekommt eine Dose mit 5g Schmalzler (einheitliche Sorte “Doppelaroma” von Pöschl). Anschließend hat jeder Schnupfer 1 Minute Zeit, um möglichst viel Tabak in die Nase zu bekommen. Dies sollte zudem möglichst sauber geschehen, da nach dieser Minute die Schiedsrichter Sauberkeitspunkte (1-20) vergeben, die anschließend mit in die Wertung kommen. Der Teilnehmer mit der besten Punktewertung aus Menge und Sauberkeit hat gewonnen. Neben der Einzelwertung (getrennt nach Damen und Herren) findet auch immer eine Mannschaftswertung statt. Eine Mannschaft besteht aus 6 Mitgliedern, wobei die besten 4 in die Wertung kommen.

      Gibt es in Deutschland eine Art Liga? Gibt es auch internationale Wettbewerbe?

      Es gibt keine Liga. Die Mannschaften sind im deutschen bzw. internationalen Schnupferverband organisiert. Es werden national jährlich eine bayrische, deutsche und eine Verbandspokal-Meisterschaft ausgetragen. Weiterhin finden noch regionale Meisterschaften statt, wie in unserem Fall der Landkreispokal Neuburg-Schrobenhausen. Alle 2 Jahre findet zudem die Weltmeisterschaft statt, mit Teilnehmern aus (Süd-)Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist meist auch ein “Team USA” am Start, hierbei handelt es sich aber um in Deutschland lebende Amerikaner. 

      Wie viele Mitglieder hat euer Club und welche Aktivitäten bietet er noch an? Gibt es eigentlich auch viel Schnupfernachwuchs, oder ist das eher was für ältere Herren? :)

      Unser Verein hat ca. 200 Mitglieder, die alle Altersklassen umfassen. Aktive Wettkampf-Schnupfer haben wir ca. 20, mit einem Alterspektrum von 30 - 70 Jahren. Im Verein selbst sind auch jüngere Mitglieder, von denen sich immer mal wieder ein Nachwuchstalent findet. Man muss aber zugeben, dass bei Meisterschaften doch die älteren Teilnehmer in der Überzahl sind. Unser Club bietet neben der “sportlichen” Aktivität hauptsächlich gesellige Veranstaltungen, wie z. B. das traditionelle Waldfest, welches jährlich an einem Wochenende im Sommer stattfindet, aber auch Weihnachtsfeier, Vatertagsfest und die Vereinsmeisterschaft. Zudem organisieren wir für unsere Mitglieder regelmäßig mehrtägige Ausflüge.

      Foto: Markus Harner

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Ben und Lars von Podcast-Ideen
Heute möchten wir euch Ben und Lars vorstellen, die eine tolle Idee hatten, die wiederum darauf angewiesen ist, dass andere User tolle Ideen haben. Was dahinter steckt? Lest selbst.
Erläutert bitte kurz die Idee hinter eurem Blog. Wie funktioniert das Ganze?
Ben: Wir sammeln seit April Ideen für Audio-Podcasts, die es in der deutschen Podcast-Szene noch nicht gibt, und machen diese für alle zugänglich. Die Besucher der Seite können die Ideen außerdem bewerten und kommentieren. Das Einreichen neuer Vorschläge geht ganz einfach über ein Formular auf der Seite, per E-Mail oder mit einer Reply an uns auf Twitter oder App.net. Anschließend formulieren wir die eingesendeten Ideen aus, erfinden mögliche Podcast-Namen und veröffentlichen sie dann im Blog. Zudem vermitteln wir unter „Mitmacher gesucht“ Podcaster, die noch Unterstützung für ihr Projekt benötigen. Mittlerweile wurden fast 150 Ideen eingereicht und diese knapp 1000 Mal bewertet. Außerdem eignen sich die Podcast-Ideen ebenso zum Entdecken neuer Podcasts, da wir bereits umgesetzte Ideen in den entsprechenden Artikeln verlinken. 
Sind schon irgendwelche Podcasts mit eurer Hilfe zustande gekommen?
Lars: Mittlerweile haben im Rahmen der Podcast-Ideen vier neue Podcasts das Licht der Welt erblickt. Die Klangfassade, ein atmosphärischer Podcast, der verschiedenste Situationen für die Hörer erlebbar macht, war das erste Projekt. Es folgten Sprunganweisung, ein Podcast, der Einsteigern die Grundlagen des Programmierens verständlich näherbringt; und Schwarmtaler, ein Podcast über Crowdfunding-Projekte, der sich auch selbst über ein Crowdfunding finanziert hat. Dann wäre da außerdem noch Trick 17, ein Podcast, den Ben mit einem anderen Podcaster umgesetzt hat und in dem sie „Lifehacks“, also Kniffe und Tricks erläutern und ausprobieren, die den Hörern ihren Alltag erleichtern sollen.
Es ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn man sieht, wie aus einer fixen Idee ein komplett neuer Podcast wird. Wenn ihr uns unterstützen möchtet, reicht es schon, auf die kleinen Herzen unter den Ideen zu klicken. Damit zeigt ihr uns, welche Podcasts ganz besonders dringend aus der Taufe gehoben werden sollten.
Ganz allgemein: Wie geht man vor, wenn man einen Podcast starten will?
Ben: Besonders wichtig ist am Anfang natürlich immer eine gute Idee. Eigentlich muss man sich dann nur noch trauen. Viele Projekte scheitern oft an Unsicherheit („Ich kann bestimmt nicht in ein Mikro sprechen“ oder „Das hört sich doch sowieso niemand an“). Aber Podcaster sind sehr hilfsbereit und unterstützen Neulinge gern (also wir zumindest). Fragt einfach jemanden, dessen Podcast euch gefällt, was ihr am Anfang beachten müsst. Teure Technik oder ein Informatikstudium sind dazu nicht notwendig. Mit der Zeit verschwindet dann auch das seltsame Gefühl, wenn man seine eigene Stimme aus Kopfhörern oder Lautsprechern hört. Unter Links haben wir in unserem Blog außerdem ein paar interessante Seiten zusammengestellt, die euch den Einstieg in das Podcasting erleichtern können.
Macht ihr auch selbst Podcasts oder habt ihr mal welche gemacht?
Ben: Ich betreibe seit einigen Jahren Hitmist Germany, einen Podcast, in dem die Texte von Chart-Songs (ziemlich frei) interpretiert werden; den Stöbercast, der sich mit kuriosen und außergewöhnlichen Wikipedia-Artikeln befasst; und den oben bereits erwähnten Podcast „Trick 17“.
Lars: Ich schreibe eigene Geschichten und lese die dann in der Geschichtendose vor. Hin und wieder treffen sich dann auch einige andere Podcast-affine mit mir zum gemeinsamen Schreiben bei Schreib so schnell du kannst, wo man dann Mäuschen spielen darf, während Kurzgeschichten entstehen. Ich bastele auch den Sendeplan des Kulturkanals im ReliveRadio zusammen, einem Internetradio, das ausschließlich Podcasts spielt.
Außerdem stellen Ben und ich gemeinsam mit zwei weiteren Podcastern in Wir hören Stimmen neue und relativ unbekannte Podcasts vor, die unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient haben. 
Foto: podcastideen

      Tumblr-User im Blickpunkt: Ben und Lars von Podcast-Ideen

      Heute möchten wir euch Ben und Lars vorstellen, die eine tolle Idee hatten, die wiederum darauf angewiesen ist, dass andere User tolle Ideen haben. Was dahinter steckt? Lest selbst.

      Erläutert bitte kurz die Idee hinter eurem Blog. Wie funktioniert das Ganze?

      Ben: Wir sammeln seit April Ideen für Audio-Podcasts, die es in der deutschen Podcast-Szene noch nicht gibt, und machen diese für alle zugänglich. Die Besucher der Seite können die Ideen außerdem bewerten und kommentieren. Das Einreichen neuer Vorschläge geht ganz einfach über ein Formular auf der Seite, per E-Mail oder mit einer Reply an uns auf Twitter oder App.net. Anschließend formulieren wir die eingesendeten Ideen aus, erfinden mögliche Podcast-Namen und veröffentlichen sie dann im Blog. Zudem vermitteln wir unter „Mitmacher gesucht“ Podcaster, die noch Unterstützung für ihr Projekt benötigen. Mittlerweile wurden fast 150 Ideen eingereicht und diese knapp 1000 Mal bewertet. Außerdem eignen sich die Podcast-Ideen ebenso zum Entdecken neuer Podcasts, da wir bereits umgesetzte Ideen in den entsprechenden Artikeln verlinken. 

      Sind schon irgendwelche Podcasts mit eurer Hilfe zustande gekommen?

      Lars: Mittlerweile haben im Rahmen der Podcast-Ideen vier neue Podcasts das Licht der Welt erblickt. Die Klangfassade, ein atmosphärischer Podcast, der verschiedenste Situationen für die Hörer erlebbar macht, war das erste Projekt. Es folgten Sprunganweisung, ein Podcast, der Einsteigern die Grundlagen des Programmierens verständlich näherbringt; und Schwarmtaler, ein Podcast über Crowdfunding-Projekte, der sich auch selbst über ein Crowdfunding finanziert hat. Dann wäre da außerdem noch Trick 17, ein Podcast, den Ben mit einem anderen Podcaster umgesetzt hat und in dem sie „Lifehacks“, also Kniffe und Tricks erläutern und ausprobieren, die den Hörern ihren Alltag erleichtern sollen.

      Es ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn man sieht, wie aus einer fixen Idee ein komplett neuer Podcast wird. Wenn ihr uns unterstützen möchtet, reicht es schon, auf die kleinen Herzen unter den Ideen zu klicken. Damit zeigt ihr uns, welche Podcasts ganz besonders dringend aus der Taufe gehoben werden sollten.

      Ganz allgemein: Wie geht man vor, wenn man einen Podcast starten will?

      Ben: Besonders wichtig ist am Anfang natürlich immer eine gute Idee. Eigentlich muss man sich dann nur noch trauen. Viele Projekte scheitern oft an Unsicherheit („Ich kann bestimmt nicht in ein Mikro sprechen“ oder „Das hört sich doch sowieso niemand an“). Aber Podcaster sind sehr hilfsbereit und unterstützen Neulinge gern (also wir zumindest). Fragt einfach jemanden, dessen Podcast euch gefällt, was ihr am Anfang beachten müsst. Teure Technik oder ein Informatikstudium sind dazu nicht notwendig. Mit der Zeit verschwindet dann auch das seltsame Gefühl, wenn man seine eigene Stimme aus Kopfhörern oder Lautsprechern hört. Unter Links haben wir in unserem Blog außerdem ein paar interessante Seiten zusammengestellt, die euch den Einstieg in das Podcasting erleichtern können.

      Macht ihr auch selbst Podcasts oder habt ihr mal welche gemacht?

      Ben: Ich betreibe seit einigen Jahren Hitmist Germany, einen Podcast, in dem die Texte von Chart-Songs (ziemlich frei) interpretiert werden; den Stöbercast, der sich mit kuriosen und außergewöhnlichen Wikipedia-Artikeln befasst; und den oben bereits erwähnten Podcast „Trick 17“.

      Lars: Ich schreibe eigene Geschichten und lese die dann in der Geschichtendose vor. Hin und wieder treffen sich dann auch einige andere Podcast-affine mit mir zum gemeinsamen Schreiben bei Schreib so schnell du kannst, wo man dann Mäuschen spielen darf, während Kurzgeschichten entstehen. Ich bastele auch den Sendeplan des Kulturkanals im ReliveRadio zusammen, einem Internetradio, das ausschließlich Podcasts spielt.

      Außerdem stellen Ben und ich gemeinsam mit zwei weiteren Podcastern in Wir hören Stimmen neue und relativ unbekannte Podcasts vor, die unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient haben.

      Foto: podcastideen

    • Tumblr-User im Blickpunkt: Jurassica Parka
Heute möchten wir euch Jurassica Parka vorstellen, eine Drag Queen aus Berlin, die ein schickes Blog bei Tumblr führt. Was sie sonst noch so treibt, erfahrt ihr im folgenden Interview-Feature.
Seit wann gibt es Jurassica Parka und wie entstand die Idee?
Jurassica Parka gibt es seit rund zehn Jahren. Ich startete (neben meinem „richtigen“ Beruf als Kommunikationsdesigner in einer Werbeagentur) zuerst als Entertainment-Transe in Berliner Schwulenclubs, fand dann irgendwann den Weg an das DJ-Pult und wurde somit nach und nach auch in andere deutsche Städte als Drag DJane gebucht. Als ich dann mit meinem YouTube-Kanal startete und Clips produzierte, verfestigte sich der Charakter Jurassica Parka. Seitdem bin ich deutschlandweit sowie in Österreich, der Schweiz und Dänemark regelmäßig als DJane unterwegs. Außerdem moderiere ich Veranstaltungen und schreibe für zwei Homo-Magazine als Kolumnistin. Die Travestie übe ich nun seit mehr als fünf Jahren hauptberuflich aus.
Du hast vor Kurzem die letzte Folge deiner Sendung „Attraktiv – das Starmagazin“ abgedreht. Wie lange lief die Sendung, wie sah das Konzept der Sendung aus, und kann man sich die alten Folgen irgendwo im Netz anschauen?
„Attraktiv“ startete im März 2011 und war eine feste Show, die jeden „Donnerswoch“ (mein Donnerstag) auf YouTube und dem Berliner Regionalsender ALEX TV lief. In den 10 Minuten Sendelänge habe ich mit vielen Drag-Kolleginnen Berlins zusammengearbeitet und Comedy produziert. In erster Linie habe ich zwei Schwerpunkte: die gnadenlose Abrechnung mit den Medien und deren Persiflage mit einem Augenzwinkern und die Propaganda für eine bislang immer noch verkannte Kunstform: der Travestie. 
Alle Folgen kann man sich nach wie vor in meinem YouTube-Kanal anschauen. 
Hast du irgendein Nachfolgeformat geplant? Wie geht es weiter mit Jurassica Parka?
Jurassica Parka wird nicht sterben, es war einfach mal Zeit für eine Veränderung. Es wird ein neues Onlineformat geben, das den simplen Namen „Jurassica Parka“ tragen wird. Außerdem werde ich weg vom festen 10-Minuten-Korsett gehen – das bedeutet kürzere Clips und teilweise auf englisch produziert. Mich hat es immer angekotzt, dass nicht die ganze Welt deutsch spricht … Also muss ich eben internationaler werden. Die neue Show startet am 24.10., ebenfalls in meinem YouTube-Kanal.
Du bist ja recht groß für eine Frau – wo bekommt man da die passende Garderobe her?
Das ist gar kein Problem, Klamotten kaufe ich in ganz normalen Stores, wie jede Frau. Da passt natürlich nicht alles, das kommt immer auf den Schnitt an. Ich habe Schuhgröße 45, da kann ich nicht einfach zu Deichmann gehen. Aber Amazon und Ebay haben da ein reichhaltiges Sortiment.
Foto: Jurassica Parka

      Tumblr-User im Blickpunkt: Jurassica Parka

      Heute möchten wir euch Jurassica Parka vorstellen, eine Drag Queen aus Berlin, die ein schickes Blog bei Tumblr führt. Was sie sonst noch so treibt, erfahrt ihr im folgenden Interview-Feature.

      Seit wann gibt es Jurassica Parka und wie entstand die Idee?

      Jurassica Parka gibt es seit rund zehn Jahren. Ich startete (neben meinem „richtigen“ Beruf als Kommunikationsdesigner in einer Werbeagentur) zuerst als Entertainment-Transe in Berliner Schwulenclubs, fand dann irgendwann den Weg an das DJ-Pult und wurde somit nach und nach auch in andere deutsche Städte als Drag DJane gebucht. Als ich dann mit meinem YouTube-Kanal startete und Clips produzierte, verfestigte sich der Charakter Jurassica Parka. Seitdem bin ich deutschlandweit sowie in Österreich, der Schweiz und Dänemark regelmäßig als DJane unterwegs. Außerdem moderiere ich Veranstaltungen und schreibe für zwei Homo-Magazine als Kolumnistin. Die Travestie übe ich nun seit mehr als fünf Jahren hauptberuflich aus.

      Du hast vor Kurzem die letzte Folge deiner Sendung „Attraktiv – das Starmagazin“ abgedreht. Wie lange lief die Sendung, wie sah das Konzept der Sendung aus, und kann man sich die alten Folgen irgendwo im Netz anschauen?

      „Attraktiv“ startete im März 2011 und war eine feste Show, die jeden „Donnerswoch“ (mein Donnerstag) auf YouTube und dem Berliner Regionalsender ALEX TV lief. In den 10 Minuten Sendelänge habe ich mit vielen Drag-Kolleginnen Berlins zusammengearbeitet und Comedy produziert. In erster Linie habe ich zwei Schwerpunkte: die gnadenlose Abrechnung mit den Medien und deren Persiflage mit einem Augenzwinkern und die Propaganda für eine bislang immer noch verkannte Kunstform: der Travestie. 

      Alle Folgen kann man sich nach wie vor in meinem YouTube-Kanal anschauen. 

      Hast du irgendein Nachfolgeformat geplant? Wie geht es weiter mit Jurassica Parka?

      Jurassica Parka wird nicht sterben, es war einfach mal Zeit für eine Veränderung. Es wird ein neues Onlineformat geben, das den simplen Namen „Jurassica Parka“ tragen wird. Außerdem werde ich weg vom festen 10-Minuten-Korsett gehen – das bedeutet kürzere Clips und teilweise auf englisch produziert. Mich hat es immer angekotzt, dass nicht die ganze Welt deutsch spricht … Also muss ich eben internationaler werden. Die neue Show startet am 24.10., ebenfalls in meinem YouTube-Kanal.

      Du bist ja recht groß für eine Frau – wo bekommt man da die passende Garderobe her?

      Das ist gar kein Problem, Klamotten kaufe ich in ganz normalen Stores, wie jede Frau. Da passt natürlich nicht alles, das kommt immer auf den Schnitt an. Ich habe Schuhgröße 45, da kann ich nicht einfach zu Deichmann gehen. Aber Amazon und Ebay haben da ein reichhaltiges Sortiment.

      Foto: Jurassica Parka