• Tumblr-User im Blickpunkt: Sophie von Sophie Krische Fotografie
In unserem heutigen Interview stellen wir Sophie Krische vor, eine in Hannover aufgewachsene Fotografin, die seit 2007 in Berlin wohnt. Neben Konzerten, Spaziergängen und Kaffeetrinken hat sie vor allem ein Hobby, nämlich ihren Beruf – das Fotografieren. Ist das nicht ein Glücksfall, wenn man seine größte Leidenschaft zum Beruf machen kann?
Wann hast du angefangen zu fotografieren, und seit wann machst du es professionell?
Ich habe meine Leidenschaft für Bilder eher spät entdeckt: einige Zeit nach meinem Abitur. Aber das war so ein „Wow-Moment“, und irgendwas in mir wusste, dass ich genau das machen muss. Ich habe mir dann erst Zeit dafür genommen die Fotografie zu entdecken und anschließend in Berlin studiert. Im Sommer 2012 habe ich angefangen mich selbstständig zu machen.

Dieser Tage erscheint dein erster Fotoband – erzähl mal was darüber.
Mein erster Fotoband „von Haus aus“ erscheint im Rahmen eines Projektes mit der Band ClickClickDecker. Ich habe sie ins Studio begleitet, in eine ehemalige Bauernschule in Nordfriesland, und habe die Zeit dort festgehalten.
Das war sehr besonders, weil wir nur zu dritt da waren. Kevin, Olli, eine menge Musikinstrumente und ich (mit meiner Kamera vor der Nase). Aber sie haben einfach gesagt „Wir vertrauen dir“ und dadurch die Kamera vergessen.
Die Bilder haben wir dann auf ihrem Label Audiolith Records als Buch zum Album veröffentlicht, in limitierter Auflage. Und mein Herz springt, wenn ich daran denke, weil es das erste Mal ist, dass meine Bilder ihren eigenen Raum bekommen, für sich stehen, und nicht nur Beiwerk sind. Ich bin sehr dankbar dafür – für die Möglichkeit, aber auch für die Freiheit, die ich hatte bei dem ganzen Projekt. Das empfinde ich als etwas sehr Besonderes.
Du fotografierst generell viele Musiker/Bands. Wie bist du in diesen Bereich „reingekommen“? Hast du irgendwelche Traumsessions?
Nachdem mein erster Blog online war, hatte ich mein erstes Bandshooting. Pressefotos sollten es werden – und eins der Fotos hat es dann aufs Cover geschafft. Rückblickend kam der Stein dadurch ins Rollen, wie man so schön sagt. Und dann hat sich das immer so ergeben. Klar habe ich mich immer für Musik interessiert, aber ich habe das nie so geplant. Und ja, seitdem habe ich eigentlich nie wieder wirklich was anderes gemacht.
Ob ich eine Traumsession habe? Eigentlich nein… Aber Efterklang hätte ich z. B. schon gerne in meinem Portfolio!
Gibt es andere Fotoblogs auf Tumblr, die du empfehlen würdest?
Ich interessiere mich, was Blogs angeht, verrückterweise eher für wilde Sammelseiten als für Fotoblogs von Fotografen, also so was wie z. B. http://vjeranski.tumblr.com
Foto: Sophie Krische 

      Tumblr-User im Blickpunkt: Sophie von Sophie Krische Fotografie

      In unserem heutigen Interview stellen wir Sophie Krische vor, eine in Hannover aufgewachsene Fotografin, die seit 2007 in Berlin wohnt. Neben Konzerten, Spaziergängen und Kaffeetrinken hat sie vor allem ein Hobby, nämlich ihren Beruf – das Fotografieren. Ist das nicht ein Glücksfall, wenn man seine größte Leidenschaft zum Beruf machen kann?

      Wann hast du angefangen zu fotografieren, und seit wann machst du es professionell?

      Ich habe meine Leidenschaft für Bilder eher spät entdeckt: einige Zeit nach meinem Abitur. Aber das war so ein „Wow-Moment“, und irgendwas in mir wusste, dass ich genau das machen muss. Ich habe mir dann erst Zeit dafür genommen die Fotografie zu entdecken und anschließend in Berlin studiert. Im Sommer 2012 habe ich angefangen mich selbstständig zu machen.

      Dieser Tage erscheint dein erster Fotoband – erzähl mal was darüber.

      Mein erster Fotoband „von Haus aus“ erscheint im Rahmen eines Projektes mit der Band ClickClickDecker. Ich habe sie ins Studio begleitet, in eine ehemalige Bauernschule in Nordfriesland, und habe die Zeit dort festgehalten.

      Das war sehr besonders, weil wir nur zu dritt da waren. Kevin, Olli, eine menge Musikinstrumente und ich (mit meiner Kamera vor der Nase). Aber sie haben einfach gesagt „Wir vertrauen dir“ und dadurch die Kamera vergessen.

      Die Bilder haben wir dann auf ihrem Label Audiolith Records als Buch zum Album veröffentlicht, in limitierter Auflage. Und mein Herz springt, wenn ich daran denke, weil es das erste Mal ist, dass meine Bilder ihren eigenen Raum bekommen, für sich stehen, und nicht nur Beiwerk sind. Ich bin sehr dankbar dafür – für die Möglichkeit, aber auch für die Freiheit, die ich hatte bei dem ganzen Projekt. Das empfinde ich als etwas sehr Besonderes.

      Du fotografierst generell viele Musiker/Bands. Wie bist du in diesen Bereich „reingekommen“? Hast du irgendwelche Traumsessions?

      Nachdem mein erster Blog online war, hatte ich mein erstes Bandshooting. Pressefotos sollten es werden – und eins der Fotos hat es dann aufs Cover geschafft. Rückblickend kam der Stein dadurch ins Rollen, wie man so schön sagt. Und dann hat sich das immer so ergeben. Klar habe ich mich immer für Musik interessiert, aber ich habe das nie so geplant. Und ja, seitdem habe ich eigentlich nie wieder wirklich was anderes gemacht.

      Ob ich eine Traumsession habe? Eigentlich nein… Aber Efterklang hätte ich z. B. schon gerne in meinem Portfolio!

      Gibt es andere Fotoblogs auf Tumblr, die du empfehlen würdest?

      Ich interessiere mich, was Blogs angeht, verrückterweise eher für wilde Sammelseiten als für Fotoblogs von Fotografen, also so was wie z. B. http://vjeranski.tumblr.com

      Foto: Sophie Krische