• Tumblr-User im Blickpunkt: Anna-Lena König von Blog & Bleistift
Anna-Lena lebt in Berlin und nutzt Tumblr schon seit Jahren auf stets unterschiedliche Art und Weise. Zunächst als Bildergalerie, dann als Ort im Digitalen, um ihre Follower regelmäßig an neuen Herausforderungen und Entdeckungen teilhaben zu lassen.

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Dein Blog ist ein Sammelsurium unterschiedlicher Werkformen; fast alles ist dabei von dir. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich habe mit einem Blog über meine Zeit in Australien angefangen und dann zurück in Deutschland einfach damit weiter gemacht. Ich habe mir ein Tumblr-Blog eingerichtet, um meine Instagram-Fotos an einem Ort zu sammeln. Später wollte ich alles an einem gemeinsamen Ort haben und veröffentliche seitdem nur noch auf Tumblr, denn durch IFTTT - “If This Then That” (erlaubt die Automatisierung verschiedener Webdienste) - lassen sich meine Inhalte leicht verteilen.
Wie hat sich deine Art und Weise zu Bloggen verändert?
Zuerst waren es nur Fotos, aber zum Bloggen lasse ich mich durch alles was ich tue inspirieren. Ich habe aber auch IFTTT-Rezepte, die automatisch für mich bloggen. Zum Beispiel werden YouTube-Videos, die ich zu meinen Favoriten hinzufüge, direkt auf Tumblr gepostet.
Du veröffentlichst auch Soundcloud-Mixtapes und seit kurzem die Artikelreihe “Challenges”. Wieso machst du das und was verbirgt sich dahinter?
Ich entdecke gerne neue Musik und liebe es, meine Fundstücke zu teilen. Nachdem ich darauf positives Feedback von Leuten bekommen habe, die meine Empfehlungen gut fanden, habe ich die Soundcloud-Funktion genutzt, eigene Playlisten zu erstellen, die dann zum Beispiel in Tumblr eingebettet werden können. Die monatlichen Challenges sind der Versuch, ein bisschen mehr zu schreiben und etwas persönlicher zu werden. Der Gedanke dahinter ist, sich anstelle von Neujahrvorsätzen, lieber monatlich etwas vorzunehmen, das man verbessern möchte.

Dein Blog ist kreativ, zeigt aber auch eine sehr persönliche Seite von dir. Siehst du einen Widerspruch zwischen digitaler Öffentlichkeit und deiner Privatsphäre?

Ich achte stets darauf, was ich veröffentliche und was nicht, und wie viele Details meine Beiträge beinhalten. Wahrscheinlich denkt man, dass mein Blog sehr persönlich sei, aber ich lasse natürlich auch sehr viel weg. Dadurch habe ich nicht das Gefühl, dass andere Leute mein Privatleben kennen, denn ich bestimme ja, was ich dazu schreibe und welche Informationen ich freigebe.
Foto: Anna-Lena König

      Tumblr-User im Blickpunkt: Anna-Lena König von Blog & Bleistift

      Anna-Lena lebt in Berlin und nutzt Tumblr schon seit Jahren auf stets unterschiedliche Art und Weise. Zunächst als Bildergalerie, dann als Ort im Digitalen, um ihre Follower regelmäßig an neuen Herausforderungen und Entdeckungen teilhaben zu lassen.

      Dein Blog ist ein Sammelsurium unterschiedlicher Werkformen; fast alles ist dabei von dir. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

      Ich habe mit einem Blog über meine Zeit in Australien angefangen und dann zurück in Deutschland einfach damit weiter gemacht. Ich habe mir ein Tumblr-Blog eingerichtet, um meine Instagram-Fotos an einem Ort zu sammeln. Später wollte ich alles an einem gemeinsamen Ort haben und veröffentliche seitdem nur noch auf Tumblr, denn durch IFTTT - “If This Then That” (erlaubt die Automatisierung verschiedener Webdienste) - lassen sich meine Inhalte leicht verteilen.

      Wie hat sich deine Art und Weise zu Bloggen verändert?

      Zuerst waren es nur Fotos, aber zum Bloggen lasse ich mich durch alles was ich tue inspirieren. Ich habe aber auch IFTTT-Rezepte, die automatisch für mich bloggen. Zum Beispiel werden YouTube-Videos, die ich zu meinen Favoriten hinzufüge, direkt auf Tumblr gepostet.

      Du veröffentlichst auch Soundcloud-Mixtapes und seit kurzem die Artikelreihe “Challenges”. Wieso machst du das und was verbirgt sich dahinter?

      Ich entdecke gerne neue Musik und liebe es, meine Fundstücke zu teilen. Nachdem ich darauf positives Feedback von Leuten bekommen habe, die meine Empfehlungen gut fanden, habe ich die Soundcloud-Funktion genutzt, eigene Playlisten zu erstellen, die dann zum Beispiel in Tumblr eingebettet werden können. Die monatlichen Challenges sind der Versuch, ein bisschen mehr zu schreiben und etwas persönlicher zu werden. Der Gedanke dahinter ist, sich anstelle von Neujahrvorsätzen, lieber monatlich etwas vorzunehmen, das man verbessern möchte.

      Dein Blog ist kreativ, zeigt aber auch eine sehr persönliche Seite von dir. Siehst du einen Widerspruch zwischen digitaler Öffentlichkeit und deiner Privatsphäre?

      Ich achte stets darauf, was ich veröffentliche und was nicht, und wie viele Details meine Beiträge beinhalten. Wahrscheinlich denkt man, dass mein Blog sehr persönlich sei, aber ich lasse natürlich auch sehr viel weg. Dadurch habe ich nicht das Gefühl, dass andere Leute mein Privatleben kennen, denn ich bestimme ja, was ich dazu schreibe und welche Informationen ich freigebe.

      Foto: Anna-Lena König