• Tumblr-User der Woche: Axel Pfaender von Berlin Boombox
Axel ist 39, wohnt in Berlin und ist von Beruf Illustrator und Designer. Mit der Berlin Boombox hat er eine ebenso coole wie ungewöhnliche Idee umgesetzt, zu der wir ihn ein bisschen befragt haben.
Axel, wie kam es zu der Idee mit der Boombox?
Ich habe mir vor einer Weile für meinen iPod ein Sound-System gekauft, fand aber alle auf dem Markt erhältlichen Teile ziemlich hässlich gestaltet oder sehr teuer. Also habe ich trotzdem so einen langweiligen schwarzen “Plastikkasten” gekauft, mich aber danach ständig darüber geärgert. Irgendwann hatte ich die Idee, eine mit Oldschool-Gettoblaster-Grafik beklebte Hülle aus Pappe zu basteln und drüberzustülpen. So ziemlich jeder, der das Ding bei mir zu Hause sah, war begeistert, und meine Freunde haben mich ein Jahr lang gedrängt, es irgendwie zu produzieren. Am Anfang war ich skeptisch und hielt es nicht für möglich, schließlich bin ich Illustrator und kein Produktdesigner, geschweige denn Elektroniker. Doch irgendwann bekam ich doch Lust, die Idee umzusetzen und habe mich dahintergeklemmt.
Wo kann man die Boombox kaufen?
Für mich ist es natürlich am besten, die Leute ordern in meinem Online-Shop. Aber ich bin dabei, langsam ein Händlernetz aufzubauen. Bislang gibt es die Berlin Boombox in noblen Hotelboutiqen in New York, Streetwear-Läden in Berlin, Gadget-Kaufhäusern in Hongkong, Fashion-Shops … Es erstaunt mich immer wieder, in welchen unterschiedlichen Kontexten die Berlin Boombox Freunde findet. Auf meiner Website www.berlinboombox.com gibt es eine Karte mit allen Läden.
Wie ist die Nachfrage bisher? Ist das für dich überhaupt wichtig, oder ist die Boombox in erster Linie einfach Designkunst?
Die Nachfrage ist super. Ich habe die Berlin Boombox auf Kickstarter finanziert und in 30 Tagen 20.000 US-Dollar zusammenbekommen und damit mein Ziel von 14.000 weit übertroffen. Es geht hier überhaupt nicht um Designkunst, im Gegenteil! Das ist ein Gebrauchsgegenstand, der Spaß machen soll. Ich möchte damit so viele Menschen wie möglich erreichen, und ich freue mich, wenn ich damit auch den Mainstream erreiche. Dass mir das mit diesem Design gelingt, welches absolut ohne Kompromiss meine ästhetischen Vorstellungen repräsentiert, finde ich umso toller.
Ich bekomme aus allen Bereichen super-positives Feedback. Es scheint so, als ob die Leidenschaft, die ich da reingesteckt habe, sich überträgt. Meine Kunden schicken mir Bilder und Videos von sich mit der Berlin Boombox, und bislang sind alle begeistert. Und ich persönlich möchte mit Projekten wie der Berlin Boombox meinen Lebensunterhalt verdienen.
Du bist Illustrator und Designer. Kannst du uns ein paar Projekte nennen, die du während deiner Laufbahn realisiert hast?
In den letzten Jahren habe ich mich auf Illustrationen konzentriert, vor allem für Zeitschriften, aber auch Geschäftsberichte und Werbung – nachzuschauen hier: www.axelpfaender.com
Jahrelang habe ich für das tolle Computerspiele-Magazin GEE aus Hamburg illustriert und mir damit in der Szene eine kleine Fangemeinde aufgebaut. Dann habe ich begonnen, selbst Poster zu produzieren und zu vertreiben.
Foto: Axel Pfaender

      Tumblr-User der Woche: Axel Pfaender von Berlin Boombox

      Axel ist 39, wohnt in Berlin und ist von Beruf Illustrator und Designer. Mit der Berlin Boombox hat er eine ebenso coole wie ungewöhnliche Idee umgesetzt, zu der wir ihn ein bisschen befragt haben.

      Axel, wie kam es zu der Idee mit der Boombox?

      Ich habe mir vor einer Weile für meinen iPod ein Sound-System gekauft, fand aber alle auf dem Markt erhältlichen Teile ziemlich hässlich gestaltet oder sehr teuer. Also habe ich trotzdem so einen langweiligen schwarzen “Plastikkasten” gekauft, mich aber danach ständig darüber geärgert. Irgendwann hatte ich die Idee, eine mit Oldschool-Gettoblaster-Grafik beklebte Hülle aus Pappe zu basteln und drüberzustülpen. So ziemlich jeder, der das Ding bei mir zu Hause sah, war begeistert, und meine Freunde haben mich ein Jahr lang gedrängt, es irgendwie zu produzieren. Am Anfang war ich skeptisch und hielt es nicht für möglich, schließlich bin ich Illustrator und kein Produktdesigner, geschweige denn Elektroniker. Doch irgendwann bekam ich doch Lust, die Idee umzusetzen und habe mich dahintergeklemmt.

      Wo kann man die Boombox kaufen?

      Für mich ist es natürlich am besten, die Leute ordern in meinem Online-Shop. Aber ich bin dabei, langsam ein Händlernetz aufzubauen. Bislang gibt es die Berlin Boombox in noblen Hotelboutiqen in New York, Streetwear-Läden in Berlin, Gadget-Kaufhäusern in Hongkong, Fashion-Shops … Es erstaunt mich immer wieder, in welchen unterschiedlichen Kontexten die Berlin Boombox Freunde findet. Auf meiner Website www.berlinboombox.com gibt es eine Karte mit allen Läden.

      Wie ist die Nachfrage bisher? Ist das für dich überhaupt wichtig, oder ist die Boombox in erster Linie einfach Designkunst?

      Die Nachfrage ist super. Ich habe die Berlin Boombox auf Kickstarter finanziert und in 30 Tagen 20.000 US-Dollar zusammenbekommen und damit mein Ziel von 14.000 weit übertroffen. Es geht hier überhaupt nicht um Designkunst, im Gegenteil! Das ist ein Gebrauchsgegenstand, der Spaß machen soll. Ich möchte damit so viele Menschen wie möglich erreichen, und ich freue mich, wenn ich damit auch den Mainstream erreiche. Dass mir das mit diesem Design gelingt, welches absolut ohne Kompromiss meine ästhetischen Vorstellungen repräsentiert, finde ich umso toller.

      Ich bekomme aus allen Bereichen super-positives Feedback. Es scheint so, als ob die Leidenschaft, die ich da reingesteckt habe, sich überträgt. Meine Kunden schicken mir Bilder und Videos von sich mit der Berlin Boombox, und bislang sind alle begeistert. Und ich persönlich möchte mit Projekten wie der Berlin Boombox meinen Lebensunterhalt verdienen.

      Du bist Illustrator und Designer. Kannst du uns ein paar Projekte nennen, die du während deiner Laufbahn realisiert hast?

      In den letzten Jahren habe ich mich auf Illustrationen konzentriert, vor allem für Zeitschriften, aber auch Geschäftsberichte und Werbung – nachzuschauen hier: www.axelpfaender.com

      Jahrelang habe ich für das tolle Computerspiele-Magazin GEE aus Hamburg illustriert und mir damit in der Szene eine kleine Fangemeinde aufgebaut. Dann habe ich begonnen, selbst Poster zu produzieren und zu vertreiben.

      Foto: Axel Pfaender