• Tumblr-User im Blickpunkt: Lydia von im-export
Lydia ist auf der Suche nach Antworten auf all die Fragen, die die Welt ihr im Alltag immer wieder entgegenschmettert. Diese Suche verschlug sie vor einem halben Jahr nach Island, wo sie aufdecken wollte, wieso da eigentlich so viel gute Musik herkommt. Ihre Eindrücke und Erfahrungen von der Insel im hohen Norden hält sie seitdem bei im-export fest. Eine Antwort auf ihre Frage hat sie übrigens bis heute nicht gefunden.
Was kannst du uns über die isländische Musikszene sagen? Gibt es bestimmte Richtungen, die besonders stark vertreten sind, oder bestimmte gemeinsame Merkmale, die irgendwie typisch für Island-Bands sind?
Abgesehen davon, dass ich Generalisierungen generell zu vermeiden versuche, gibt’s auf Island wirklich alles. Das geht von Reggae und Dub über Songwriter-Zeug und Country-Musik, Indie-Rock und -Pop, Post-Rock, House und Metal bis hin zu Weltmusik. Man könnte hier noch jede weitere beliebige Musikrichtung einsetzen. Es gibt eben wirklich noch viel, viel mehr als nur Björk und Sigur Rós, auch wenn es so unglaublich klein ist dort oben.
Wie sieht es mit Live-Shows und der Club-Szene aus? Wie oft machen ausländische Bands den Umweg nach Island? 
Reykjavík hat eine kleine, aber lebendige Clubszene. Es ist alles sehr überschaubar und nah beieinander, dafür sind die Schlangen vor den Türen am Wochenende immer schön lang und die Tanzflächen ebenso voll. Für die Größe der Stadt ist wirklich erstaunlich, was da los ist, sowohl musik- als auch feiertechnisch. Ich glaube, die Tatsache, dass nur ganz wenige Bands den Weg nach Island auf sich nehmen, um dort Konzerte zu spielen, ist der Grund, wieso die IsländerInnen selbst so unglaublich viel Musik machen. Die einzige ausländische Band, die ich im Sommer in Reykjavík gesehen habe, waren die Japandroids aus Vancouver. Yann Tiersen war noch für eine Show da und ein paar wenige andere, aber das war’s dann auch schon. Ziemlich viele reisen dann aber zum Iceland Airwaves Festival an, das jeden Herbst stattfindet.
Kannst du irgendwelche Acts empfehlen, die bei uns noch eher unbekannt sind?
Eine gute Auskunft ist da die Website des Iceland Music Export, wo alle Künstlerinnen und Künstler – so klein und freakig sie auch sein mögen – ein Bandprofil anlegen können. Und hier einige Acts, die ich empfehlen kann: Elin Ey, Sisy Ey, Sudden Weather Change, Soley, Sin Fang, Lay Low, Prins Polo, Borko.
Foto: Lydia

      Tumblr-User im Blickpunkt: Lydia von im-export

      Lydia ist auf der Suche nach Antworten auf all die Fragen, die die Welt ihr im Alltag immer wieder entgegenschmettert. Diese Suche verschlug sie vor einem halben Jahr nach Island, wo sie aufdecken wollte, wieso da eigentlich so viel gute Musik herkommt. Ihre Eindrücke und Erfahrungen von der Insel im hohen Norden hält sie seitdem bei im-export fest. Eine Antwort auf ihre Frage hat sie übrigens bis heute nicht gefunden.

      Was kannst du uns über die isländische Musikszene sagen? Gibt es bestimmte Richtungen, die besonders stark vertreten sind, oder bestimmte gemeinsame Merkmale, die irgendwie typisch für Island-Bands sind?

      Abgesehen davon, dass ich Generalisierungen generell zu vermeiden versuche, gibt’s auf Island wirklich alles. Das geht von Reggae und Dub über Songwriter-Zeug und Country-Musik, Indie-Rock und -Pop, Post-Rock, House und Metal bis hin zu Weltmusik. Man könnte hier noch jede weitere beliebige Musikrichtung einsetzen. Es gibt eben wirklich noch viel, viel mehr als nur Björk und Sigur Rós, auch wenn es so unglaublich klein ist dort oben.

      Wie sieht es mit Live-Shows und der Club-Szene aus? Wie oft machen ausländische Bands den Umweg nach Island? 

      Reykjavík hat eine kleine, aber lebendige Clubszene. Es ist alles sehr überschaubar und nah beieinander, dafür sind die Schlangen vor den Türen am Wochenende immer schön lang und die Tanzflächen ebenso voll. Für die Größe der Stadt ist wirklich erstaunlich, was da los ist, sowohl musik- als auch feiertechnisch. Ich glaube, die Tatsache, dass nur ganz wenige Bands den Weg nach Island auf sich nehmen, um dort Konzerte zu spielen, ist der Grund, wieso die IsländerInnen selbst so unglaublich viel Musik machen. Die einzige ausländische Band, die ich im Sommer in Reykjavík gesehen habe, waren die Japandroids aus Vancouver. Yann Tiersen war noch für eine Show da und ein paar wenige andere, aber das war’s dann auch schon. Ziemlich viele reisen dann aber zum Iceland Airwaves Festival an, das jeden Herbst stattfindet.

      Kannst du irgendwelche Acts empfehlen, die bei uns noch eher unbekannt sind?

      Eine gute Auskunft ist da die Website des Iceland Music Export, wo alle Künstlerinnen und Künstler – so klein und freakig sie auch sein mögen – ein Bandprofil anlegen können. Und hier einige Acts, die ich empfehlen kann: Elin EySisy EySudden Weather ChangeSoleySin FangLay LowPrins PoloBorko.

      Foto: Lydia