• Tumblr-User im Blickpunkt: Matthias Schwarzer
Matthias ist 26 und kommt ursprünglich aus dem Münsterland. Er hat Journalismus studiert und lebt inzwischen in Gelsenkirchen. In seinem Blog kann man weniger bekannte Ecken des Ruhrpotts kennenlernen und noch einiges mehr. 
Matthias, erzähl uns bitte etwas zu deinem Video-Magazin checkpott.
checkpott ist ein Ruhrpott-Magazin, das ich zusammen mit meinem Kollegen Stephan Schöneberg mache. Wir besuchen in jeder Folge eine andere Stadt im Ruhrgebiet und überprüfen diese auf ihre Freizeitmöglichkeiten hin. Das können Städte mit viel Action wie Bottrop sein, aber auch sehr langweilige Städte wie Castrop-Rauxel - wir checken alles. Das Magazin soll unterhalten, hat aber auch einen großen Service-Charakter. Beim Dreh sind immer ehemalige Kommilitonen oder Freunde dabei, die uns helfen. Denn für ein Web-Format sind unsere Drehs schon ziemlich aufwändig: Wir drehen mit mehreren Kameras und sind wirklich den ganzen Tag unterwegs. Aber das zahlt sich auch aus: checkpott ist bisher das erfolgreichste Web-Format, das wir gemacht haben.
Im Rahmen der Reihe Lost Places besuchst du verlassene Orte. Wie findest du die Orte, und was macht sie so interessant?
Ich finde die Orte entweder im Internet oder durch Tipps von Bekannten. Verlassene Orte finde ich grundsätzlich interessant. Auf der einen Seite ist es erschreckend, dass man zum Beispiel durch eine Hafenerweiterung wie in Doel (Belgien) Hunderten Menschen ihre Heimat nimmt - Denkmäler und viele Jahre Stadtgeschichte noch dazu. Auf der anderen Seite ist es sehr faszinierend, durch so ein verlassenes Dorf zu laufen - denn jede kleine verlassene Ecke erzählt eine Geschichte. Dieses Gefühl, dass ab einem bestimmten Punkt einfach die Zeit stehen geblieben ist, ist faszinierend.
Was findet in deinem Blog abgesehen von diesen beiden Rubriken statt?
Grundsätzlich kann man sagen: Wer sich für Fotografie und Reisen interessiert, der ist bei mir nicht falsch. Neben checkpott und den Lost Places gibt es zum Beispiel Fotos und Videos von meinen Reisen oder Ausflügen und einen Technik-Vlog, den Nerd-Vlog. Manchmal schreibe ich auch einfach nur zusammenhanglos runter, was mich gerade bewegt. “Bekannt” geworden ist mein Blog damals durch mein Auslandstagebuch: Ich habe ein halbes Jahr auf Malta studiert und habe alles in Text, Bild und Bewegtbild dokumentiert. Ich denke, mit diesen Berichten helfe ich noch heute Studenten, die ein Auslandssemester auf der Insel machen wollen und im Netz nach authentischen Erfahrungsberichten suchen.
Foto: Matthias Schwarzer

      Tumblr-User im Blickpunkt: Matthias Schwarzer

      Matthias ist 26 und kommt ursprünglich aus dem Münsterland. Er hat Journalismus studiert und lebt inzwischen in Gelsenkirchen. In seinem Blog kann man weniger bekannte Ecken des Ruhrpotts kennenlernen und noch einiges mehr. 

      Matthias, erzähl uns bitte etwas zu deinem Video-Magazin checkpott.

      checkpott ist ein Ruhrpott-Magazin, das ich zusammen mit meinem Kollegen Stephan Schöneberg mache. Wir besuchen in jeder Folge eine andere Stadt im Ruhrgebiet und überprüfen diese auf ihre Freizeitmöglichkeiten hin. Das können Städte mit viel Action wie Bottrop sein, aber auch sehr langweilige Städte wie Castrop-Rauxel - wir checken alles. Das Magazin soll unterhalten, hat aber auch einen großen Service-Charakter. Beim Dreh sind immer ehemalige Kommilitonen oder Freunde dabei, die uns helfen. Denn für ein Web-Format sind unsere Drehs schon ziemlich aufwändig: Wir drehen mit mehreren Kameras und sind wirklich den ganzen Tag unterwegs. Aber das zahlt sich auch aus: checkpott ist bisher das erfolgreichste Web-Format, das wir gemacht haben.

      Im Rahmen der Reihe Lost Places besuchst du verlassene Orte. Wie findest du die Orte, und was macht sie so interessant?

      Ich finde die Orte entweder im Internet oder durch Tipps von Bekannten. Verlassene Orte finde ich grundsätzlich interessant. Auf der einen Seite ist es erschreckend, dass man zum Beispiel durch eine Hafenerweiterung wie in Doel (Belgien) Hunderten Menschen ihre Heimat nimmt - Denkmäler und viele Jahre Stadtgeschichte noch dazu. Auf der anderen Seite ist es sehr faszinierend, durch so ein verlassenes Dorf zu laufen - denn jede kleine verlassene Ecke erzählt eine Geschichte. Dieses Gefühl, dass ab einem bestimmten Punkt einfach die Zeit stehen geblieben ist, ist faszinierend.

      Was findet in deinem Blog abgesehen von diesen beiden Rubriken statt?

      Grundsätzlich kann man sagen: Wer sich für Fotografie und Reisen interessiert, der ist bei mir nicht falsch. Neben checkpott und den Lost Places gibt es zum Beispiel Fotos und Videos von meinen Reisen oder Ausflügen und einen Technik-Vlog, den Nerd-Vlog. Manchmal schreibe ich auch einfach nur zusammenhanglos runter, was mich gerade bewegt. “Bekannt” geworden ist mein Blog damals durch mein Auslandstagebuch: Ich habe ein halbes Jahr auf Malta studiert und habe alles in Text, Bild und Bewegtbild dokumentiert. Ich denke, mit diesen Berichten helfe ich noch heute Studenten, die ein Auslandssemester auf der Insel machen wollen und im Netz nach authentischen Erfahrungsberichten suchen.

      Foto: Matthias Schwarzer