• Tumblr-User im Blickpunkt: Ailine Liefeld
Ailine lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin. Sie hat schon als Kind die Liebe zur Fotografie entdeckt und ist über einige Umwege wieder zu ihr zurückgekehrt. In ihrem Blog Aicuisine vermischt sich ihre Leidenschaft für Fotografie mit ihrer Liebe zum Kochen.
Wie bist du auf Tumblr gestoßen, und wieso hast du dich für Microblogging entschieden?
Ich bin ja quasi Tumblr-User der ersten Stunde und fand schon immer das Prinzip der Plattform ganz wunderbar, weil man leicht anderen Usern folgen kann und bei Gefallen im Handumdrehen auch den Inhalt weiterbloggen kann. Damals war Tumblr für mich mit meinem Hauptblog bcaptured eher als so eine Art Moodboard angedacht, und das führe ich auch bis heute so fort. Mit der Einführung von Bildergalerien und der Möglichkeit, Templates und Einträge per HTML und CSS anzupassen eröffnen sich aber auch für das magazinartige Bloggen wunderbare Möglichkeiten. Aus dem Grund war es für mich ganz klar, mit Aicuisine auch bei Tumblr zu bleiben, auch wenn ich mir manchmal wünsche, dass Bildergalerien ein paar mehr Bilder zulassen würden. Aber ansonsten bin ich mehr als glücklich, das Blog so einfach verwalten zu können.
Dein Blog hebt sich von anderen Blogs über Kochen und Essen dadurch ab, dass du auch über die Küche und Utensilien an sich schreibst und von anderen schönen Kochgeschichten berichtest. Was ist die Idee dahinter?
Für mich bestand Kochen schon immer aus allem, das visuell in der Küche Platz findet, einschließlich der Küche selbst. Einfach nur Rezepte zu posten finde ich auf Dauer langweilig, und meist finde ich meine Inspiration auch eher bei Gegenständen. Ich bin oft fasziniert von Tischen, Tellern, Tüchern, etc. und komme ab und zu sogar auf Rezeptideen, nur weil ich etwas Schönes auf dem Flohmarkt gefunden habe. Ich denke, beim Essen spielt so viel eine Rolle, und da Aicuisine auf lange Sicht auch eine Art Food-Magazin werden soll, war schnell klar, dass es nicht ums Kochen allein geht, sondern eher darum, Inspirationen zu schaffen und der Welt da draußen mit guten Fotos und Geschichten rund um die Küche das Leben zu verschönern. Einmal pro Woche gibt es ja nun auch immer eine Geschichte, die hinter die Kulissen blickt. Das kann in einer Küche sein, in einer Bäckerei, und nächste Woche wird es sogar einen Einblick in eine Spirituosenmanufaktur geben.
Du machst auch wunderschöne Bilder von Zutaten und zu den Geschichten. Wie läuft das ab und wie bist du zum Fotografieren gekommen?
Ich bin eigentlich schon immer der Kunst und dem Essen verfallen. Ich habe früher viel gemalt und eigentlich immer schon bei meiner Oma oder Mama in der Küche rumgestanden. Das Malen wurde mir dann schnell zu langweilig, weil ich doch meist zu ungeduldig bin, und als mein Opa mir dann mal ‘ne Kamera in die Hand drückte, war schnell klar, dass ich irgendwann beim Fotografieren landen werde, und so war es dann auch irgendwann, auch wenn da noch Mediengestaltung, VWL und ein paar Praktika dazwischen waren. Genauso war das auch mit dem Kochen und Backen: Ich hab das nie als Hauptziel angesehen und dabei eigentlich oft Ruhe gefunden. Freunde meinten dann irgendwann, ich sollte doch endlich mal ein Kochblog machen, und das tat ich dann Mitte April auch. Lustigerweise hat mir genau das auch die Geduld zurückgebracht, die ich oft nicht fürs Kochen gefunden habe. Ich koche für Fotos nämlich meistens viel länger und mache viel mehr Pausen, um Fotos zu machen, Dinge zurechtzurücken und so weiter. Das führt manchmal dazu, dass das Essen bereits kalt ist, wenn ich es essen will, aber ganz oft macht es das Essen auch besser, weil es gerade beim Backen z.B. ja wirklich drauf ankommt, sich Zeit zu nehmen. Zudem wird man viel kreativer und freier, weil man ja natürlich die Leser auch überraschen will. Ich werde dennoch aber sicher kein Sternekoch mehr, vielmehr will ich die einfache Küche perfektionieren und mehr im Bereich Food-Fotografie arbeiten.
Foto: Aicuisine

      Tumblr-User im Blickpunkt: Ailine Liefeld

      Ailine lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin. Sie hat schon als Kind die Liebe zur Fotografie entdeckt und ist über einige Umwege wieder zu ihr zurückgekehrt. In ihrem Blog Aicuisine vermischt sich ihre Leidenschaft für Fotografie mit ihrer Liebe zum Kochen.

      Wie bist du auf Tumblr gestoßen, und wieso hast du dich für Microblogging entschieden?

      Ich bin ja quasi Tumblr-User der ersten Stunde und fand schon immer das Prinzip der Plattform ganz wunderbar, weil man leicht anderen Usern folgen kann und bei Gefallen im Handumdrehen auch den Inhalt weiterbloggen kann. Damals war Tumblr für mich mit meinem Hauptblog bcaptured eher als so eine Art Moodboard angedacht, und das führe ich auch bis heute so fort. Mit der Einführung von Bildergalerien und der Möglichkeit, Templates und Einträge per HTML und CSS anzupassen eröffnen sich aber auch für das magazinartige Bloggen wunderbare Möglichkeiten. Aus dem Grund war es für mich ganz klar, mit Aicuisine auch bei Tumblr zu bleiben, auch wenn ich mir manchmal wünsche, dass Bildergalerien ein paar mehr Bilder zulassen würden. Aber ansonsten bin ich mehr als glücklich, das Blog so einfach verwalten zu können.

      Dein Blog hebt sich von anderen Blogs über Kochen und Essen dadurch ab, dass du auch über die Küche und Utensilien an sich schreibst und von anderen schönen Kochgeschichten berichtest. Was ist die Idee dahinter?

      Für mich bestand Kochen schon immer aus allem, das visuell in der Küche Platz findet, einschließlich der Küche selbst. Einfach nur Rezepte zu posten finde ich auf Dauer langweilig, und meist finde ich meine Inspiration auch eher bei Gegenständen. Ich bin oft fasziniert von Tischen, Tellern, Tüchern, etc. und komme ab und zu sogar auf Rezeptideen, nur weil ich etwas Schönes auf dem Flohmarkt gefunden habe. Ich denke, beim Essen spielt so viel eine Rolle, und da Aicuisine auf lange Sicht auch eine Art Food-Magazin werden soll, war schnell klar, dass es nicht ums Kochen allein geht, sondern eher darum, Inspirationen zu schaffen und der Welt da draußen mit guten Fotos und Geschichten rund um die Küche das Leben zu verschönern. Einmal pro Woche gibt es ja nun auch immer eine Geschichte, die hinter die Kulissen blickt. Das kann in einer Küche sein, in einer Bäckerei, und nächste Woche wird es sogar einen Einblick in eine Spirituosenmanufaktur geben.

      Du machst auch wunderschöne Bilder von Zutaten und zu den Geschichten. Wie läuft das ab und wie bist du zum Fotografieren gekommen?

      Ich bin eigentlich schon immer der Kunst und dem Essen verfallen. Ich habe früher viel gemalt und eigentlich immer schon bei meiner Oma oder Mama in der Küche rumgestanden. Das Malen wurde mir dann schnell zu langweilig, weil ich doch meist zu ungeduldig bin, und als mein Opa mir dann mal ‘ne Kamera in die Hand drückte, war schnell klar, dass ich irgendwann beim Fotografieren landen werde, und so war es dann auch irgendwann, auch wenn da noch Mediengestaltung, VWL und ein paar Praktika dazwischen waren. Genauso war das auch mit dem Kochen und Backen: Ich hab das nie als Hauptziel angesehen und dabei eigentlich oft Ruhe gefunden. Freunde meinten dann irgendwann, ich sollte doch endlich mal ein Kochblog machen, und das tat ich dann Mitte April auch. Lustigerweise hat mir genau das auch die Geduld zurückgebracht, die ich oft nicht fürs Kochen gefunden habe. Ich koche für Fotos nämlich meistens viel länger und mache viel mehr Pausen, um Fotos zu machen, Dinge zurechtzurücken und so weiter. Das führt manchmal dazu, dass das Essen bereits kalt ist, wenn ich es essen will, aber ganz oft macht es das Essen auch besser, weil es gerade beim Backen z.B. ja wirklich drauf ankommt, sich Zeit zu nehmen. Zudem wird man viel kreativer und freier, weil man ja natürlich die Leser auch überraschen will. Ich werde dennoch aber sicher kein Sternekoch mehr, vielmehr will ich die einfache Küche perfektionieren und mehr im Bereich Food-Fotografie arbeiten.

      Foto: Aicuisine