• Vom 17. bis zum 20. Mai fand das alljährliche Limmud.de-Festival zum ersten Mal in Berlin statt. Juden aus Deutschland und dem Ausland kamen in der Jüdischen Oberschule (ehemals eine Knabenschule) in Berlin-Mitte zusammen, um voneinander zu lernen, aber auch um Vertretern unterschiedlicher religiöser und politischer Strömungen zu begegnen, die ebenfalls herzlich willkommen waren. 

      Als Co-Sponsor des Festivals war Tumblr natürlich auch vor Ort, um für euch ein paar Impressionen einzufangen. Gleich nach dem leckeren, koscheren Mittagessen machten wir uns auf, um das Festival ein bisschen zu erkunden.

      Draußen neben dem Eingang war ein kleines Café aufgebaut worden, in dem man bei Kaffee, Tee und Kuchen mit anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen oder die überall ausliegenden Zeitungen und Zeitschriften lesen konnte. Gleich hinter dem Café befand sich ein sogenannter Shouk - ein kleiner Markt, wo an kunterbunten Ständen Bücher, Souvenirs, Süßigkeiten und andere Kleinigkeiten angeboten wurden.

      In den Schulräumen fanden jeden Tag zahlreiche interessante Lehrveranstaltungen und andere Programmpunkte statt. Das Spektrum reichte dabei vom gemeinsamen Singen oder Basteln über diverse Vorträge bis hin zum Speed-Dating! Alex Smolianitski, der Vorsitzende von Limmud e.V. und Autor des Tumblr-Blogs von Limmud, erzählte uns, aus vergangenen Dating-Sessions seien tatsächlich schon mehrere Ehen hervorgegangen. Und wen wundert’s - schließlich wurde das Speed-Dating von Juden erfunden!

      Irgendwann verließen wir die Schule mit dem Gefühl, viele nette Menschen getroffen, interessante Geschichten gehört und viel zu wenig gesehen zu haben. Das Angebot ist wirklich groß, und es fällt oft schwer, sich zwischen zwei zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen zu entscheiden - denn auf dem Papier hören sich fast alle irgendwie interessant an.

      Wir danken Limmud jedenfalls ganz herzlich für den netten Empfang und hoffen auf viele gelungene Festivals in der Zukunft!