• Tumblr-User im Blickpunkt: Jesse Krauß
"Bilder sind Geschichten. Tinte lebt. Zeichnen sollte man täglich." Wir haben uns diese Woche mit Illustrator und Graphiker Jesse Krauß unterhalten.
Wann hast du angefangen zu zeichnen, und wie bist du dazu gekommen, es beruflich zu machen?  
Gezeichnet habe ich im Grunde immer schon, das begann bereits im Kindergarten. Sobald ich dann Lesen und Schreiben gelernt hatte, zeichnete ich auch Comics mit Sprechblasen. Im Laufe der Zeit habe ich zwar noch vieles andere gemacht (gemalt, geschrieben, fotografiert, Filmchen gedreht und Hörspiele aufgenommen), doch das Zeichnen hörte nie auf und zieht sich wie roter Faden bis zum heutigen Tag.  Beruflich zeichne ich bei weitem noch nicht so viel, wie ich es gerne tun würde. Als studierter Kommunikationsdesigner mache ich noch viel reines Layout für Flyer, Plakate, Broschüren und Bücher. Doch das Illustrieren hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, und immer öfter bekomme ich nun auch Aufträge in diesem Bereich.     
Wo findest du Inspiration für deine Illustrationen? Gibt es Motive, die du besonders gerne zeichnest?
Wenn ich ganz frei zeichne, kommt mir vieles wie von selbst in den Sinn und aufs Papier, oft zeichne ich dann auch spontan ohne Vorzeichnung. Inspirierend finde ich aber vor allem Kunst, die erzählerisch und bildreich ist und dem Auge ermöglicht, im Bild herumzuwandern und Details zu entdecken. Ich bin nicht der Typ für abstrakte Farbfeldmalerei; ein wirklich gutes Bild ist für mich eines, das ich mir auch längere Zeit ansehen kann. Besonders gern zeichne ich Figuren und dabei vor allem die Gesichter. Aus denen heraus entwickelt sich meist die ganze Figur. Meine Motive sind oft etwas melancholisch (vor allem wenn ich es selbst grad mal wieder bin), insgesamt aber immer freundlich. Extreme oder unangenehme Darstellungen wird man bei mir kaum finden, das interessiert mich auch nicht wirklich.
Kennst du noch andere gute Illustrations-Blogs? Hast du einen Traum-Follower für dein eigenes Blog?  
Von den 126 Tumblr-Blogs, denen ich aktuell folge, sind weit über die Hälfte Illustratoren-Blogs. Ich bin stets auf der Suche nach denen, die ihren eigenen individuellen Stil verfolgen und nicht so sehr den aktuellen graphischen Mainstream. Um nur einige wenige beispielhaft zu nennen: alexisdeacon, mattiasinks, phoebewahl, joncarling, lenapflueger, zeichenwege oder auch der immer an der Grenze zur Abstraktion zeichnende kaeghoro. Stolz bin ich schon ein wenig darauf, dass einige meiner Follower selbst Zeichner und Illustratoren sind und daher natürlich einen genaueren Blick haben. Darunter ist übrigens auch einer der echten Tumblr-Shooting-Stars, das aber nur am Rande. ;-)    
Bild: Jesse Krauß
      Tumblr-User im Blickpunkt: Jesse Krauß

      "Bilder sind Geschichten. Tinte lebt. Zeichnen sollte man täglich." Wir haben uns diese Woche mit Illustrator und Graphiker Jesse Krauß unterhalten.

      Wann hast du angefangen zu zeichnen, und wie bist du dazu gekommen, es beruflich zu machen?  

      Gezeichnet habe ich im Grunde immer schon, das begann bereits im Kindergarten. Sobald ich dann Lesen und Schreiben gelernt hatte, zeichnete ich auch Comics mit Sprechblasen. Im Laufe der Zeit habe ich zwar noch vieles andere gemacht (gemalt, geschrieben, fotografiert, Filmchen gedreht und Hörspiele aufgenommen), doch das Zeichnen hörte nie auf und zieht sich wie roter Faden bis zum heutigen Tag.  Beruflich zeichne ich bei weitem noch nicht so viel, wie ich es gerne tun würde. Als studierter Kommunikationsdesigner mache ich noch viel reines Layout für Flyer, Plakate, Broschüren und Bücher. Doch das Illustrieren hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, und immer öfter bekomme ich nun auch Aufträge in diesem Bereich.     

      Wo findest du Inspiration für deine Illustrationen? Gibt es Motive, die du besonders gerne zeichnest?

      Wenn ich ganz frei zeichne, kommt mir vieles wie von selbst in den Sinn und aufs Papier, oft zeichne ich dann auch spontan ohne Vorzeichnung. Inspirierend finde ich aber vor allem Kunst, die erzählerisch und bildreich ist und dem Auge ermöglicht, im Bild herumzuwandern und Details zu entdecken. Ich bin nicht der Typ für abstrakte Farbfeldmalerei; ein wirklich gutes Bild ist für mich eines, das ich mir auch längere Zeit ansehen kann. Besonders gern zeichne ich Figuren und dabei vor allem die Gesichter. Aus denen heraus entwickelt sich meist die ganze Figur. Meine Motive sind oft etwas melancholisch (vor allem wenn ich es selbst grad mal wieder bin), insgesamt aber immer freundlich. Extreme oder unangenehme Darstellungen wird man bei mir kaum finden, das interessiert mich auch nicht wirklich.

      Kennst du noch andere gute Illustrations-Blogs? Hast du einen Traum-Follower für dein eigenes Blog?  

      Von den 126 Tumblr-Blogs, denen ich aktuell folge, sind weit über die Hälfte Illustratoren-Blogs. Ich bin stets auf der Suche nach denen, die ihren eigenen individuellen Stil verfolgen und nicht so sehr den aktuellen graphischen Mainstream. Um nur einige wenige beispielhaft zu nennen: alexisdeacon, mattiasinks, phoebewahl, joncarling, lenapflueger, zeichenwege oder auch der immer an der Grenze zur Abstraktion zeichnende kaeghoro. Stolz bin ich schon ein wenig darauf, dass einige meiner Follower selbst Zeichner und Illustratoren sind und daher natürlich einen genaueren Blick haben. Darunter ist übrigens auch einer der echten Tumblr-Shooting-Stars, das aber nur am Rande. ;-)    

      Bild: Jesse Krauß
    • Tumblr-User im Blickpunkt: Fabian von Goodsundays
In unserem heutigen Interview-Feature stellen wir euch den leidenschaftlichen Golfer Fabian Sixt vor. Der 34 Jahre alte Münchener ist von Beruf Art Director und betreibt seit 2008 das Portal Good Sundays, das sich dem Golfsport widmet.
Wie lange spielst du schon Golf, und was begeistert dich besonders daran?
Seit ca. sechs Jahren. Ein guter Freund hatte damals ein Golfturnier veranstaltet und für Familie und Freunde einen Schnupperkurs organisiert.
Davor hatte ich Feldhockey gespielt und somit schon ein gutes Schläger-Ball-Gefühl gehabt, es hat von Anfang an gut geklappt. Nach den ersten Schlägen war es um mich geschehen, und ich war von diesem Sport infiziert.
Golf ist für mich der perfekte Sport. Jeder, der behauptet Golf sei kein Sport, hat keine Ahnung. Um in diesem Sport erfolgreich zu sein und Spaß zu haben, muss man flexibel und dynamisch sein und Koordination besitzen. Man muss fähig sein, sich unter verschiedensten Umständen zu konzentrieren. Das Ganze unter freiem Himmel – einfach perfekt, wenn man normalerweise den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt.
Golf als Sport hat ja für viele was Elitäres, es gilt als Sport für Wohlhabende. Ist es das tatsächlich? Was muss man für die Grundausrüstung und für monatliche Gebühren ausgeben, wenn man Golf lernen/spielen will? 
Dieses Bild von Golf ist leider noch immer sehr präsent, aber das ist genau der Grund, warum ich Good Sundays mache. Ich möchte aufzeigen, dass Golf als Sport im Grunde nichts mit diesen Vorurteilen zu tun hat. 
Die volle Ausrüstung, sprich Schläger, Bag und Bälle etc., ist etwa vergleichbar mit einer Ski- oder Snowboard-Ausrüstung oder einem durchschnittlichen Mountainbike. Wie in jeder anderen Sportart sind auch hier nach oben keine Grenzen gesetzt. Die Frage ist: Was willst du? Da man Golf nicht einfach irgendwo spielen kann, muss man eine Mitgliedschaft in einem anerkannten Golfclub haben. Auch hier kann man wieder aussuchen zwischen einfachem Spielrecht bis hin zu Premium-Mitgliedschaften in einem tollen Golfclub. Eigentlich ist für jeden was dabei.
Ist es bei Golf auch so wie bei vielen anderen Sportarten, dass man praktisch schon als Kind anfangen muss, um richtig gut zu werden?
Ich denke, dass man für Golf, wie für jeden Sport, Talent braucht, welches natürlich, je früher erkannt, umso effektiver umgesetzt werden kann. Aber um Spaß auf dem Platz zu haben, muss man nicht unbedingt als Kind angefangen haben.
Wo gibt es die schönsten Golfplätze der Welt? Und was hat Deutschland zu bieten?
Eigentlich fast überall, jeder Platz wird anders gespielt, und genau das ist das Tolle an diesem Sport. Landschaft, Boden, Wind, Wetter etc. – alles Parameter, die einen Platz von dem anderen unterscheiden.
Meine persönliche Traum-Destination ist natürlich Schottland, das Ursprungsland des Golfsports. Es gibt aber auch einige tolle Plätze in Deutschland: der Golfclub Falkenstein in Hamburg, der Golfclub Reichswald oder der Golfclub Habsburg in der Nähe von Nürnberg. Ich finde, je älter, umso schöner und besser. Eine weitere Besonderheit an Golf ist für mich auch, dass man auf Anlagen spielen kann, die teilweise 300 Jahre alt sind. 
Hast du Favoriten unter Golfspielern, und wenn ja, warum gerade diese?
Klar, für mich einfach zu beantworten: Tiger Woods ist rein sportlich gesehen einfach gigantisch. Wenn man bisschen was von diesem Sport versteht, ist es einfach überragend, was er als Golfer in dem letzten Jahrzehnt abgeliefert hat.
Was kann man auf deiner Seite und in deinem Blog finden?
Auf meinen Online-Blogs dokumentiere ich meine Auffassung und Impressionen des Golfsports. Wie schon erwähnt, wird Golf in der Gesellschaft viel zu oft noch mit den verstaubten, altbekannten Klischees in Verbindung gebracht: zu teuer, zu alt, zu langsam und zu unsportlich. Ich möchte dem Golfsport neuen Odem einhauchen: jung, frech, frisch und modern. Des weiteren schreibe ich Reviews über verschiedene Produkte, die mich als Designer ansprechen, und entwickle Koops mit Brands und Magazinen, die mir dabei helfen, meine Auffassung von Golf zu kommunizieren. Eben alles, was meinen Golf-Sonntag zu einen Good Sunday macht, will ich auf Good Sundays vorstellen.
Bild: Fabian Sixt

      Tumblr-User im Blickpunkt: Fabian von Goodsundays

      In unserem heutigen Interview-Feature stellen wir euch den leidenschaftlichen Golfer Fabian Sixt vor. Der 34 Jahre alte Münchener ist von Beruf Art Director und betreibt seit 2008 das Portal Good Sundays, das sich dem Golfsport widmet.

      Wie lange spielst du schon Golf, und was begeistert dich besonders daran?

      Seit ca. sechs Jahren. Ein guter Freund hatte damals ein Golfturnier veranstaltet und für Familie und Freunde einen Schnupperkurs organisiert.

      Davor hatte ich Feldhockey gespielt und somit schon ein gutes Schläger-Ball-Gefühl gehabt, es hat von Anfang an gut geklappt. Nach den ersten Schlägen war es um mich geschehen, und ich war von diesem Sport infiziert.

      Golf ist für mich der perfekte Sport. Jeder, der behauptet Golf sei kein Sport, hat keine Ahnung. Um in diesem Sport erfolgreich zu sein und Spaß zu haben, muss man flexibel und dynamisch sein und Koordination besitzen. Man muss fähig sein, sich unter verschiedensten Umständen zu konzentrieren. Das Ganze unter freiem Himmel – einfach perfekt, wenn man normalerweise den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt.

      Golf als Sport hat ja für viele was Elitäres, es gilt als Sport für Wohlhabende. Ist es das tatsächlich? Was muss man für die Grundausrüstung und für monatliche Gebühren ausgeben, wenn man Golf lernen/spielen will?

      Dieses Bild von Golf ist leider noch immer sehr präsent, aber das ist genau der Grund, warum ich Good Sundays mache. Ich möchte aufzeigen, dass Golf als Sport im Grunde nichts mit diesen Vorurteilen zu tun hat. 

      Die volle Ausrüstung, sprich Schläger, Bag und Bälle etc., ist etwa vergleichbar mit einer Ski- oder Snowboard-Ausrüstung oder einem durchschnittlichen Mountainbike. Wie in jeder anderen Sportart sind auch hier nach oben keine Grenzen gesetzt. Die Frage ist: Was willst du? Da man Golf nicht einfach irgendwo spielen kann, muss man eine Mitgliedschaft in einem anerkannten Golfclub haben. Auch hier kann man wieder aussuchen zwischen einfachem Spielrecht bis hin zu Premium-Mitgliedschaften in einem tollen Golfclub. Eigentlich ist für jeden was dabei.

      Ist es bei Golf auch so wie bei vielen anderen Sportarten, dass man praktisch schon als Kind anfangen muss, um richtig gut zu werden?

      Ich denke, dass man für Golf, wie für jeden Sport, Talent braucht, welches natürlich, je früher erkannt, umso effektiver umgesetzt werden kann. Aber um Spaß auf dem Platz zu haben, muss man nicht unbedingt als Kind angefangen haben.

      Wo gibt es die schönsten Golfplätze der Welt? Und was hat Deutschland zu bieten?

      Eigentlich fast überall, jeder Platz wird anders gespielt, und genau das ist das Tolle an diesem Sport. Landschaft, Boden, Wind, Wetter etc. – alles Parameter, die einen Platz von dem anderen unterscheiden.

      Meine persönliche Traum-Destination ist natürlich Schottland, das Ursprungsland des Golfsports. Es gibt aber auch einige tolle Plätze in Deutschland: der Golfclub Falkenstein in Hamburg, der Golfclub Reichswald oder der Golfclub Habsburg in der Nähe von Nürnberg. Ich finde, je älter, umso schöner und besser. Eine weitere Besonderheit an Golf ist für mich auch, dass man auf Anlagen spielen kann, die teilweise 300 Jahre alt sind. 

      Hast du Favoriten unter Golfspielern, und wenn ja, warum gerade diese?

      Klar, für mich einfach zu beantworten: Tiger Woods ist rein sportlich gesehen einfach gigantisch. Wenn man bisschen was von diesem Sport versteht, ist es einfach überragend, was er als Golfer in dem letzten Jahrzehnt abgeliefert hat.

      Was kann man auf deiner Seite und in deinem Blog finden?

      Auf meinen Online-Blogs dokumentiere ich meine Auffassung und Impressionen des Golfsports. Wie schon erwähnt, wird Golf in der Gesellschaft viel zu oft noch mit den verstaubten, altbekannten Klischees in Verbindung gebracht: zu teuer, zu alt, zu langsam und zu unsportlich. Ich möchte dem Golfsport neuen Odem einhauchen: jung, frech, frisch und modern. Des weiteren schreibe ich Reviews über verschiedene Produkte, die mich als Designer ansprechen, und entwickle Koops mit Brands und Magazinen, die mir dabei helfen, meine Auffassung von Golf zu kommunizieren. Eben alles, was meinen Golf-Sonntag zu einen Good Sunday macht, will ich auf Good Sundays vorstellen.

      Bild: Fabian Sixt

    • Wir melden uns zurück mit dem zweiten Teil unseres Berichts zur Datentransparenz, in dem wir genau erklären (hoffentlich ohne euch zu langweilen), welche Account-Informationen die US-Regierung von uns anfordert und wie wir diese Anfragen beantworten. 
Wie viele Anfragen? Von Januar bis Juni 2014 lieferten wir Informationen – entweder User-Daten oder Bloginhalte – zu 84 Prozent aller Anfragen, was 199 Blog-URLs betraf. Das machte ca. 0,00010 Prozent aller Blogs auf Tumblr aus, was vielleicht keine große Zahl ist, aber es geht hier um volle Offenlegung, egal in welchem Ausmaß.
Der Bericht enthält außerdem ein paar aufkommende Trends, die aus den Daten hervorgehen, und einige Informationen über unsere verbesserten Richtlinien zur Benachrichtigung der User. Dazu kommen ein paar zusätzliche Infos, die euch genau erklären sollen, wann die Regierung eure Informationen anfordert und was wir tun, um eure Rechte zu schützen.
Wie ihr wisst, nehmen wir die Vertraulichkeit eurer Informationen ernst, und wir werden uns selbst ab sofort zweimal im Jahr einem Audit unterziehen. Mit unserem nächsten Bericht könnt ihr Anfang 2015 rechnen.
Quelle: staff

      Wir melden uns zurück mit dem zweiten Teil unseres Berichts zur Datentransparenz, in dem wir genau erklären (hoffentlich ohne euch zu langweilen), welche Account-Informationen die US-Regierung von uns anfordert und wie wir diese Anfragen beantworten.

      Wie viele Anfragen? Von Januar bis Juni 2014 lieferten wir Informationen – entweder User-Daten oder Bloginhalte – zu 84 Prozent aller Anfragen, was 199 Blog-URLs betraf. Das machte ca. 0,00010 Prozent aller Blogs auf Tumblr aus, was vielleicht keine große Zahl ist, aber es geht hier um volle Offenlegung, egal in welchem Ausmaß.

      Der Bericht enthält außerdem ein paar aufkommende Trends, die aus den Daten hervorgehen, und einige Informationen über unsere verbesserten Richtlinien zur Benachrichtigung der User. Dazu kommen ein paar zusätzliche Infos, die euch genau erklären sollen, wann die Regierung eure Informationen anfordert und was wir tun, um eure Rechte zu schützen.

      Wie ihr wisst, nehmen wir die Vertraulichkeit eurer Informationen ernst, und wir werden uns selbst ab sofort zweimal im Jahr einem Audit unterziehen. Mit unserem nächsten Bericht könnt ihr Anfang 2015 rechnen.

      Quelle: staff